26. März

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Viermächte Abkommen über Berlin

26.03.1970 - Viermächte Abkommen über Berlin

Am 26.03.1970 nehmen die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion in Berlin Verhandlungen über den Status von Berlin auf. Das Abkommen soll die Außenbeziehungen Westberlins als besonderem Territorium normalisieren und zur Entschärfung dieses Konfliktherdes beitragen. Aus den Bestimmungen des Viermächte-Abkommens: Westberlin ist kein Bestandteil der BRD und darf nicht von ihr regiert werden, Verzicht auf Gewalt, Regelung von Vereinbarungen, die zwischen der DDR, dem Senat von Westberlin und der BRD zu treffen sind. Das Abkommen wird am 3. September 1971 unterzeichnet.

 

Wiederbewaffnung der Bundesrepublik

26.03.1954 - Wiederbewaffnung der Bundesrepublik

Durch eine Grundgesetzänderung werden die rechtlichen Voraussetzungen für den Aufbau der Bundeswehr geschaffen, welche die Verfassung in ihrer Form von 1949, keine Wiederbewaffnung und eine allgemeinen Wehrpflicht, nicht vorsieht. Zuvor hat das Thema über Jahre hinweg heftige Proteste der Bevölkerung und politische Debatten ausgelöst. Bundesinnenminister Gustav Heinemann ist aus Protest gegen die Wiederbewaffnung bereits 1950 von seinem Amt zurückgetreten.