28. Januar

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Spartakusstreik

28.01.1918 - Spartakusstreik

Im vierten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges wächst in Deutschland die Kriegsablehnung und unterschiedliche Bewegungen mobilisieren das Volk gegen den Krieg. Die kommunistische Spartakusgruppe um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ruft die deutsche Bevölkerung zum Massenstreik auf, für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, das Ende des 1. Weltkrieges und Demokratie und rund eine Million Arbeiter gehen in den Großstädten auf die Straße. Nach drei Tagen greift die Reichswehr ein und zerschlägt den Streik.

 

General von Schleichers

28.01.1933 - Rücktritt General von Schleichers

Am 28.01.1933 tritt Reichswehrgeneral Kurt von Schleicher vom Amt des Reichskanzlers zurück, weil Reichspräsident Paul von Hindenburg sich geweigert hat, dem Reichskanzler diktatorische Vollmachten zu erteilen, um so die Machtübernahme der NSDAP zu verhindern. Kurt von Schleicher hat vergeblich versucht, ein Bündnis zwischen Gewerkschaften und linken Nationalsozialisten zu schmieden, um seine Regierung zu stützen. Zwei Tage später ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Am 30. Juni 1934 wrden General Kurt von Schleicher und seine Frau bei der Niederschlagung des angeblichen "Röhm-Putsches" von einem SS-Kommando ermordet.

 

Radikalenerlass

28.01.1972 - Radikalenerlass

Am 28.01.1972 werden auf Vorschlag der Innenminister der Länder "Grundsätze zu Fragen der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst" beschlossen, die als Radikalenerlass in der Geschichte eingehen und in der BRD die Berufsverbotspraxis begründen.

 

Perestroika

28.01.1987 - Perestroika

Am 28.01.1987 fordert Michael Gorbatschow in seiner Rede und seinem Schlusswort auf dem Plenum des ZK der KPdSU Reformen, die als Beginn von Perestroika und Glasnost angesehen werden.