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Archiv PC-Grundlagen

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Was ist IKT?

Informations- und Kommunikationstechnologie (kurz IKT) ist ein Begriff, der zu Beginn der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts entstand. Bereits damals war man der Auffassung, dass beide Bereiche zusammenwachsen würden. Die Informationstechnologie umfasste damals nur die Groß- und Bürorechnern, die Kommunikationstechnologie hingegen beschäftigte sich fast ausschließlich mit dem Fernsprechnetz.

Seit dem Jahrtausendwechsel wird der Begriff häufig auch als Oberbegriff für alles verwendet, was mit Information und Kommunikation zu tun hat. Mit eingeschlossen Handys, Smartphone, Apps, aber auch Radio, TV, sowie Hardware und Software und natürlich auch diverse Dienstleistungen, die mit all dem in Verbindung stehen, wie etwas Voice over IP, E-Mail, Videokonferenzen, etc. Laut Schätzungen ist inzwischen beinahe die Hälfte des Produktivitätswachstums der EU den Investitionen im Bereich IKT zu verdanken.

 

Was ist Hardware?

Der Begriff Hardware bezeichnet im Gegensatz zu Software, elektronische und mechanische Teile eins Computersystems, Teile die man also angreifen kann. Gemeint sind aber nicht nur Bausteine des Innenlebens eines Towers wie z.B. ein Prozessor oder eine Netzwerkkarte, auch ein Bildschirm, eine Tastatur und Maus bzw. ein Mainboard aber auch eine Grafikkarte und ein Drucker werden als Hardware bezeichnet.

 

Was ist Software?

Der Begriff Software gilt als Oberbegriff für alle Programme, die von einem Betriebssystem ausgeführt werden. Das Betriebssystem selber wird zwar auch als Software bezeichnet, es fungiert aber eher zwischen Benutzer und Hardware des Computers, also nicht direkt am Benutzer. Jeder Schritt den Sie mit dem Computer ausführen ist in irgendeiner Weise softwarebasiert. Sei es, dass Sie ein Spiel spielen, ein Youtube-Video ansehen, eine Tabellenkalkulation durchführen oder ein Bild bearbeiten. Sie arbeiten immer mit einer Software, einem Programm, einer Anwendung.

Software ist kostenpflichtig oder gratis. Kostenfreie Software, häufig auch als Freeware und Open Source Software bezeichnet, kann entweder aus dem Internet bezogen werden oder ist beim Kauf eines Gerätes integriert.

Kostenpflichtige Software kann in Kaufhäusern erworben werden und muss dann über die beiliegende Disk installiert werden.

 

Was ist ein Betriebssystem?

Ein Betriebssystem arbeitet im Hintergrund und ermöglicht den reibungslosen Ablauf von Programmen und deren Speichervorgängen, sowie deren Prozesse. Neben dem allseits bekannten Windows - in der aktuellen Version 7 - gibt es noch zahlreiche weitere Angebote auf diesem Markt.

Ein Apple Mac zum Beispiel arbeitet mit Mac OS X aber auch Linux ist ein gängiges Operating System, so die Übersetzung des Begriffs ins Englische.

Auf einem Betriebssystem laufen verschiedene Anwenderprogramme z.B. das Spiel "Schach". Der Unterschied dieser Programme zu einem Betriebssystem ist, dass ein Betriebssystem nur den Ablauf dieses Programms regelt und das Anwenderprogramm, wie der Name schon sagt, am Anwender orientiert ist. Es erledigt also Aufgaben, die vom Menschen in Auftrag gegeben worden sind, während das Betriebssystem diese Prozesse mit der Hardware des Computers steuert.

 

Was ist Shareware, Freeware, Open Source?

Häufig kommt es vor, dass Software problemlos weitergegeben werden darf. Dies ist der Fall bei Shareware, Freeware und Open Source.

Shareware ist Software, welche über einen begrenzten Zeitraum kostenfrei verwendet werden darf. Nach Ablauf dieses Zeitraumes wird man aufgefordert, eine Lizenz zu erwerben. Manchmal lässt sich die Software dann nicht mehr verwenden.

Als Freeware werden meist kleinere Programme bezeichnet, welche im Internet kostenlos zum Download bereitstehen und uneingeschränkt genutzt werden können.

Auch Open Source gehört zur Freeware, da sie ebenfalls kostenlos verwendet werden darf. Zusätzlich ist jedoch auch der Quellcode öffentlich zugänglich, und ein eigenmächtiges Umprogrammieren der Software erlaubt.

 

Was ist das Urheberrecht?

Das Urheberrecht beschreibt das Recht auf Schutz geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht.

Geistiges Eigentum sind dabei zum Beispiel künstlerische Werke wie Gemälde, Gedichte, Romane, Kompositionen, Fotografien und Filmaufnahmen, zugleich aber auch Erfindungen und Software.

Das Urheberrecht weist dem Urheber einer Sache diverse Privilegien zu, so kann dieser entscheiden, wer sein Werk nutzen, verbreiten und veröffentlichen darf. Es überschneidet sich dadurch mit dem Copyright, welches jedoch ausschließlich die Rechte zur Reproduktion beschreibt.

Beinahe jede käuflich erwerbbare Software ist durch einen Produkt-ID geschützt. Während oder nach der Installation muss diese ID eingegeben werden, um die Software zu aktivieren. Dadurch weist man den Kauf einer Lizenz nach.

Der Endbenutzer-Lizenzvertrag, kurz EULA, wird bei der Installation von Software zwischen dem Benutzer und dem Verkäufer abgeschlossen, indem ein entsprechendes Häkchen gesetzt werden muss, bevor eine Installation möglich ist. Im Lizenzvertrag werden alle Rechte des Endnutzers angeführt, etwa auf wie vielen Geräten er das Produkt installieren darf.

 

Was heisst Kennwort-Strategie?

Um einen Rechner nutzen zu können, muss man sich zunächst mit einem Benutzerkonto anmelden. Dieses Konto ist häufig durch ein Passwort geschützt; ohne diesen Schlüssel wird der Zutritt verweigert. So gelangen keine unautorisierten Personen an die Daten auf dem Rechner und jeder Nutzer kann eindeutig identifiziert werden.

Kennworte dienen dazu, Daten zu schützen. Daher ist es wichtig, möglichst sichere Kennwörter zu verwenden. Vermeiden Sie echte Wörter, wie sie in einem Lexikon zu finden sind, insbesondere Wörter zu denen Sie einen Bezug haben. Ein Passwort sollte möglichst eine Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben und Zahlen sein.

Kürzere Passwörter sind leichter zu erraten, verwenden Sie daher mindestens sechs Zeichen. Allerdings müssen Sie bedenken, dass Ihr Passwort für Sie auch merkbar sein sollte. Ein Trick ist hierbei, in einer Phrase Buchstaben durch Zahlen zu ersetzen. Ein sehr gutes Passwort wäre etwa one4U2forME.

Doch selbst solche Passwörter lassen sich mit genügend Zeit und Mühe entschlüsseln, deshalb sollten Sie regelmäßig Ihre Kennwörter ändern und möglichst nicht das gleiche Kennwort für mehrere Dienste benutzen.

 

Was ist eine Firewall?

Die Firewall ist ein Schutzwall, welcher verhindern soll, dass unerwünschte Daten von einem fremden Netzwerk in das eigene übertragen werden. In den meisten Fällen betrifft das ein Heimnetzwerk, welches vor Daten aus dem Internet geschützt wird.

Die Firewall ist ein Filter, welcher nach vordefinierten Regeln nur bestimmte Datenpakete durchlässt. Eine Personal Firewall ist dabei eine Software, welche direkt am Computer installiert ist und nur diesen schützt, während eine externe Firewall auf einem separaten Gerät läuft, welches Netzwerke miteinander verbindet.

Windows liefert eine eingebaute Firewall mit, aber auch diverse Security Suites enthalten meist eine Personal Firewall.

 

Was ist ein Computervirus?

Ein Virus ist ein schädliches Computerprogramm, welches ein System infiziert und sich selbstständig reproduziert. Es kann unkontrollierbare Veränderungen am Status der Hardware, am Betriebssystem oder an der Software vornehmen. Computerviren können die Computersicherheit beeinträchtigen und zählen zur Malware.

Das Virus gelangt auf einen Rechner, wenn Sie eine infizierte Datei auf den PC kopieren. Diese Datei kann über einen USB-Stick, eine E-Mail oder durch einen Download aus dem Internet auf den Computer gelangen. Sobald die verseuchte Datei geöffnet wird, kann sich das Virus weiter ausbreiten.

Da Viren nur beim Datenaustausch übertragen werden können, lässt sich Virenbefall effektiv verhindern, indem keine Dateien aus dem Internet geladen bzw. keine infizierten Datenträger angeschlossen werden.

Dennoch sollte das System immer von einem Virenscanner überwacht werden. Allerdings schützt ein Virenscanner nur vor denjenigen Viren, die ihm auch bekannt sind. Deshalb sollte möglichst täglich die Virendatenbank aktualisiert werden, um auch vor den neuesten Bedrohungen geschützt zu sein.

 

Was ist ein Desktoprechner?

Ein Desktoprechner, also eine Kombination von Tower, Maus, Bildschirm und Tastatur ist aufgrund seiner Rechenleistung bzw. der Möglichkeit des Nachrüstens ideal für Arbeitszwecke in Büroräumen verwendbar.

Die kompakte Form des Desktops nennt sich Notebook. Gerade diese handliche und platzsparende Form ist oft der Grund für die Kaufentscheidung im Privatbereich. Des Weiteren sind diese Geräte mit Akkus versehen, bedürfen also für einige Stunden keiner Stromanbindung - auch ideal für Geschäftsreisende. Der neueste Trend heißt allerdings - TabletPC. Allen voran das iPad von Apple.

Ein, meist mit Touchscreen ausgestatteter TabletPC, hat nicht den Funktionsumfang eines Notebooks - bietet aber trotzdem die gängigsten Anwendungen und ist ideal zum Internetsurfen bzw. zum Betrachten von Videos oder Bildern.

 

Was ist Ergonomie?

Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Ziel ist die Schaffung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsumgebungen, die ein gesundes und möglichst stressfreies Arbeiten erlauben. Der Arbeitnehmer sollte vor allem vor körperlichen Schäden auch bei langfristiger Ausübung einer Tätigkeit geschützt werden.

Wenn am Computer gearbeitet wird, spielt die richtige Beleuchtung, also die optische Erhellung des Arbeitsraumes eine bedeutende Rolle. Keinesfalls sollten blendende Sonnenstrahlen auf den Monitor fallen, was der Fall ist, wenn man mit dem Rücken zum Fenster sitzt. Daher sollte ein Monitor so aufgestellt werden, dass man parallel zum Fenster blickt. Oder wenn dies nicht möglich ist, das Fenster abgedunkelt und künstliches Licht verwendet wird. Dabei ist es wichtig die richtige Menge zu beachten. Es sollte nicht zu hell, aber auch nicht zu dunkel sein.

Lange sitzende Tätigkeit wie z.B. Computerarbeit kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Lange Bildschirmarbeit hat nicht selten Nackenschmerzen sowie Entzündungen der Handgelenke zur Folge.

Inzwischen sind beinahe 20% der Bevölkerung von chronischen Nackenschmerzen betroffen. Auch Bandscheibenvorfälle nehmen immer mehr zu. Solche Probleme resultieren vorwiegend aus schlechten ergonomischen Bedingungen am Arbeitsplatz. Es ist daher wichtig, dass Arbeit am PC nur mit ergonomisch entwickelten Möbeln verrichtet wird und dass man auf die richtige Körperhaltung achtet.

Der Schreibtischstuhl sollte in seiner Höhe verstellbar sein und Rücken- und Armlehnen haben. Auch die Rückenlehne sollte verstellbar und zur Sitzfläche einen Winkel von ca. 90 Grad bilden. Die Höhe der Sitzfläche sollte so eingestellt sein, dass die Füße beim Sitzen entspannt am Boden stehen. Auch der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel sollte im Idealfall ca. 90° betragen. 90 Grad ist übrigens auch der ideale Winkel für Ober- und Unterarme, wenn die Hände auf der Tastatur liegen.

Der Abstand des Kopfes vom Monitor beträgt idealerweise ca. 60 cm. Der Bildschirm sollte deshalb sowohl dreh- als auch neigbar sein. Die Höhe des Monitors sollte man so einstellen, dass der Blickwinkel in etwa 20 bis 30 Grad beträgt und die obere Monitorkante der Augenhöhe entspricht.

Der Abstand der Tastatur zur Schreibtischkante ist im Idealfall ca. 10 cm. Die Handgelenke lassen sich durch so genannte Handballenauflage schonen.

 

Was sind PC-Energiesparmaßnahmen?

Auch wenn es bequem sein mag, den PC immer einsatzbereit zur Verfügung zu haben, sollte man bedenken, dass Strom verbraucht wird, auch wenn man nicht davor sitzt. Bei längeren Pausen sollte der PC daher heruntergefahren werden.

Bei kürzeren Pausen empfiehlt sich die Aktivierung des so genannten Energiespar- oder Standby-Modus. Dabei wird der PC in eine Art Schlafzustand bei geringem Stromverbrauch versetzt. Bei Notebooks ist dieser Modus zumeist aktiviert. Auf Desktop PCs kann er wie folgt eingestellt werden:

Geben Sie in das Suchfeld des Startmenüs das Wort "Energie" ein und klicken Sie auf den Link Energieoptionen. In den Energieoptionen können Sie einen bevorzugten Energiesparplan auswählen.

Die Option Ausbalanciert stellt automatisch einen Ausgleich zwischen Leistung und Stromverbrauch her, der Energiesparmodus reduziert hingegen den Stromverbrauch, wenn dies möglich ist. Sie können den Energiesparmodus auch ändern, indem Sie auf den gleichlautenden Link klicken.

Hier lässt sich einstellen, nach wie vielen Minuten der Inaktivität sich der Bildschirm ausschalten soll bzw. nach wie vielen Minuten der Energiesparmodus aktiviert werden soll.

 

Was ist ein Netzwerk?

Ein Netzwerk oder besser gesagt ein Computernetzwerk, ist ein Zusammenschluss von verschiedenen, selbstständigen Rechnern, die aufgrund einer Vernetzung miteinander kommunizieren können. Ein Vorteil ist die gemeinsame Nutzung von Hardware und Dateien. Ein Drucker zum Beispiel kann im Netzwerk fungieren und Druckaufträge von verschiedenen Clients annehmen.

Die Nutzung von Dateien im Netzwerk ermöglicht es zum Beispiel an einem PowerPoint-Projekt zur gleichen Zeit an verschiedenen Computern zu arbeiten. Auch Vorteile in der Kommunikation sind von Netzwerken geboten. So können innerhalb eines Unternehmens Aufträge über E-Mails vergeben werden. Auch Videokonferenzen werden gerne abgehalten.

Sind Computer mit anderen verbunden, dann sind sie in einem Netzwerk integriert. Netzwerke können nach ihrer räumlichen Ausdehnung oder ihrer Verbindungsform unterschieden werden. Ein LAN hat eine Reichwerke von einem oder mehreren Gebäuden, mehreren Stockwerken oder Räumen und wird im Privat- sowie auch im Firmenbereich angewendet.

Ein WAN hingegen ist ein weltweites Netz. Computer auf der ganzen Welt sind miteinander verbunden. Das beste Beispiel für ein WAN ist wohl das Internet. Geht man nach der Verbindungsform, so kann man zwischen einem LAN mit oder ohne Kabelverbindung (WLAN), zwischen WAN und Standleitung unterscheiden. Beim WLAN erfolgt die Übertragung per Funk - eine zusätzliche WLAN-Karte wird daher im Computer verbaut.

 

Was ist ein Server, was ein Client?

Als Netzwerk gilt bereits eine Verbindung zwischen zwei Computern über ein Netzwerkkabel, ein so genanntes Peer-to-Peer-Netzwerk. Dieses muss "gekreuzt" sein um eine direkte Verbindung der Computersysteme zuzulassen. Sind beide Kabelenden an die Netzwerkkarte im Computer angeschlossen, kann der Datenaustausch auch schon beginnen.

Ein Server, meist ein Computer mit besonders leistungsfähiger Ausstattung, fungiert als Diener - stellt also Daten bereit und ermöglicht die Verbindung der Client-Computer über ihn. Er verwaltet alle Mitglieder im Netz. Diese Mitglieder, auch Clients genannt, können Computer aber auch Drucker oder Speichermedien sein.

Nur Computer, die hohe Arbeitsgeschwindigkeit und großes Speichervolumen bieten, werden sinnvoller Weise als Server eingesetzt.

Server übernehmen verschiedene Aufgaben:

Ein Drucker-Server stellt Druckdienste zur Verfügung, nimmt Aufträge an und sendet sie in geplanter Reihenfolge zum Drucker.

Ein File-Server fungiert als Daten-Speicher und Verwalter.

Ein Mail-Server stellt die nötigen Dienste zur Verfügung um einen Informationsaustausch über E-Mails zu ermöglichen.

Der Web-Server schließlich speichert Web-Sites, die dann von anderen Computern über sogenannte Browser abgerufen werden können.

Um Datenverlust zu vermeiden, sind höchste Qualität der Komponenten im Server und eine ununterbrochene Stromversorgung ein Muss. Mit verschiedenen Raid-Systemen kann auch noch eine Spiegelung der Daten auf mehrere Festplatten die Sicherheit erhöhen und durch Verwendung von Benutzerkennwort und Passwort kann man etwaigen Datenmissbrauch vermeiden.

 

Was ist Internet?

Ist man Kunde bei einem Internet-Service-Provider (ISP) und verfügt der Computer über einen Anschluss auf ein externes Netz, so kann man am Internet teilhaben. Es ist ein weltweites öffentliches Netz.

Im Internet werden verschiedene Dienste angeboten. E-Mails versenden, im WWW Multimediale Inhalte und Informationen konsumieren, in Newsgroups an interessanten Themendiskussionen teilnehmen, Textnachrichten in Echtzeit versenden und große Dateien über FTP auf den Server uploaden und vom Server downloaden sind nur einige Vorteile der Online-Welt.

Der grundlegende Aufbau von Websites liegt der Programmiersprache HTML zugrunde. Mit Web-Editoren (wie z.B. dem Adobe Dreamweaver) kann jedermann eine Homepage erstellen. Übertragen werden die Daten im Browser durch das Protokoll http (Hyper Text Transfer Protocol).

 

Was ist Intranet?

Das Intranet wird firmenintern verwendet um Informationen auszutauschen, es ist also quasi ein Internet innerhalb eines Unternehmens. Es basiert auf der gleichen Technologie wie das Internet.

 

Was ist Extranet?

Das Extranet liegt dem Intranet zugrunde, nur dürfen auch außenstehende Personen am Netzwerk teilnehmen. Sie müssen sich allerdings mit Benutzerkennwort und Passwort anmelden.

 

Was ist E-Commerce?

Der Begriff E-Commerce, der aus dem Englischen "electronic commerce" stammt und mit elektronischer Handelsverkehr übersetzt werden kann, beschreibt die komplette elektronische Abwicklung der Unternehmensaktivitäten in einem Netzwerk. Also wenn ein Unternehmen z.B. die Handelsware einerseits auf elektronischen Weg einkauft als diese auch andererseits auf ebendiesem Weg verkauft.

 

Was ist E-Banking?

E-Banking, auch Electronic Banking, Telebanking, Homebanking oder Onlinebanking genannt, ist das Abwickeln von Bankgeschäften mittels Computer mit Hilfe von Onlinediensten oder im Internet. Der Vorteil von E-Banking ist die Unabhängigkeit von Zeit und Ort, der Nachteil der erhöhte Sicherheitsaufwand.

Beim Onlinebanking sind zwei Verfahren üblich: einerseits das auf einem Browser basierte Internetbanking, wo man sich direkt auf der Website einer Bank einloggt. Andererseits unter Verwendung eines Programms, das zum Vorbereiten der Transaktion auch offline betrieben werden kann und eine Netzverbindung lediglich zur Übertragung der gesammelten Transaktionen aufbaut.

 

Was ist E-Government?

Unter E-Government (zu Deutsch: Elektronische Regierung) versteht man die Durchführung von Informations- und Kommunikationsprozessen zwischen den Behörden eines Staates, Landes oder einer Kommune, aber auch zwischen dem Bürger und den Behörden.

Die Akzeptanz von E-Government ist seitens der Bürger noch relativ gering, der Vorteil ist jedoch eine unbürokratische Kontaktaufnahme mit den Behörden.

 

Was ist E-Learning?

Unter E-Learning (englisch: electronic learning) wird Lernen bezeichnet, bei dem zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation elektronische oder digitale Medien zum Einsatz kommen.

Ein Vorteil von E-Learning besteht darin, dass Lernkurse im Gegensatz zu traditionellen Lehrmitteln interaktiv sind. Außerdem können abstrakte Inhalte mithilfe von Simulationen anschaulich gemacht werden und man kann zeit- und ortsunabhängig lernen. D.h. man bestimmt selbst, wann und wo man lernt, ob zu Hause am eigenen PC oder etwa in der Schule.

Alle Formen multimedialer Dokumente wie Audio und Video lassen sich leicht in Lernmaterialien einbinden. Zudem ist ein individuelles Lernen abhängig vom Vorkenntnisstand möglich. Somit kann unterschiedliches Vorwissen besser ausgeglichen werden.

Auch der Kostenfaktor ist zu berücksichtigen, werden E-Learning-Kurse doch meist deutlich günstiger angeboten als herkömmliche Kurse, zum Teil sind derlei Angebote sogar vollkommen kostenlos.

 

Was ist Telearbeit?

Unter Telearbeit versteht man eine Form von Arbeit, bei der Mitarbeiter die komplette Arbeit oder einen Teil außerhalb des Gebäudes des Arbeitgebers verrichten. Meist wir bei Telearbeit der Arbeitsplatz einfach in die eigene Wohnung verlegt.

Die Vorteile für den Arbeitnehmer liegen auf der Hand: reduzierter bzw. gar kein Zeitaufwand für die Anfahrt zur Arbeit und flexiblere Arbeitszeiten, da zu Hause etwa auch bis spät in die Nacht gearbeitet werden kann.

Für Frauen ist ein weiterer Vorteil die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So kann man schon auch mal ein Telefonat mit dem Kind auf dem Arm führen.

Vor allem Männer sehen einen weiteren Vorteil in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre mit weniger Ablenkung.

Als Vorteil für Unternehmen ist der geringere Platzbedarf zu nennen, außerdem spart man Möbel und Arbeitsmaterial.

Telearbeit hat aber auch Nachteile. Für den Arbeitgeber ist der gravierendste Nachteil, dass der Arbeitnehmer nicht immer erreichbar ist.

Als Nachteil für Arbeitnehmer hat sich der fehlende soziale Kontakt mit den Mitarbeitern erwiesen. Man kann Mitarbeiter etwa nicht auf die Schnelle um Hilfe bitten. Zudem kommen durch die Herstellung eines eigenen Arbeitsplatzes vermehrt Kosten auf den Arbeitnehmer zu.

Entgegen weitläufigen Vermutungen ist Telearbeit übrigens weitgehend eine Domäne der männlichen Arbeitnehmer. Interessant ist auch, dass Telearbeit bei Arbeitnehmern beliebter ist als bei Arbeitgebern.

 

Was ist eine E-Mail?

Eine E-Mail (Electronic Mail = elektronische Nachricht) oder kurz Mail ist eine Nachricht, die auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragen wird.

E-Mails können orts- und zeitunabhängig versandt werden. Ob tagsüber im Büro oder abends zu Hause, lediglich ein Internetzugang ist vonnöten. E-Mails erreichen in Sekundenbruchteilen Ihren Empfänger und können gleichzeitig auch an mehrere Empfänger geschickt werden. Abgesehen von der Internetgebühr entstehen keine Kosten.

Als Nachteil ist zunächst anzuführen, dass E-Mails potentiell Viren enthalten und die Sicherheit des PCs gefährden können. Des Weiteren ist die Bedrohung von Spam- bzw. Junk-Mails zu erwähnen, vor der kein 100%iger Schutz möglich ist. Schließlich werden E-Mails in der Regel unverschlüsselt übertragen, wodurch sie technisch gesehen so leicht wie eine Postkarte zu lesen sind.

E-Mail ist noch vor dem World Wide Web der meistgenutzte Internetdienst. So wurden im Jahr 2012 weltweit über 100 Billionen E-Mails verschickt. Allerdings beträgt der Spamanteil inzwischen fast 90%.

 

Was ist Instant Messaging?

Instant Messaging (sofortige Nachrichtenübermittlung) wird meist in der abgekürzten Fassung IM verwendet und bedeutet, dass sich zwei oder mehr Teilnehmer so via Textnachrichten unterhalten, dass die Nachricht unmittelbar nach dem Absenden beim Empfänger ankommt - die Teilnehmer also gewissermaßen in Echtzeit kommunizieren.

Das Verfassen, Senden und Empfangen solcher Textnachrichten nennt man Chatten und bedarf eines Computerprogramms (auch Client genannt). In Echtzeit zu kommunizieren setzt natürlich voraus, dass alle betroffenen Teilnehmer gleichzeitig präsent und zum Gespräch bereit sind. Benutzer können sich gegenseitig in so genannten Kontaktlisten führen, die auch Auskunft darüber geben, ob der andere zu einem Gespräch bereit ist.

Das Chatten selbst funktioniert recht einfach. Man tippt den zu versendenden Text ein und bestätigt das Versenden mit einem Klick auf den Senden-Button oder mit der Eingabetaste. Wenig Zeit später erhält man eine Antwort, vorausgesetzt der betroffene Teilnehmer ist online.

Um schneller schreiben zu können, haben sich beim Chatten Abkürzungen eingebürgert, so genannte Emoticons. Emoticons lassen sich mit wenigen Zeichen erstellen und sollen die Gefühlslage deutlich machen. So bedeutet etwa ein Doppelpunkt gefolgt von einem Minus und einer schließenden Klammer ein lachendes Gesicht.

Auch Akronyme werden in Chats häufig verwendet. Dies sind Abkürzungen von meist englischen Redewendungen, wie etwa "lol", das von "laughing out loud" stammt und lautes Lachen bezeichnen soll.

Instant Messaging geht aber über das reine Chatten noch hinaus und schließt auch das Versenden von Dokumenten wie Bild-, Audio- und Video-Dateien, mit ein.

Es gibt viele Instant Messaging Dienste, die meisten sind jedoch aufgrund verschiedener Protokolle untereinander nicht kompatibel. Die bekanntesten Dienste sind AOL Messenger, ICQ, Yahoo Messenger und Windows Live / Skype.

 

Was ist VoIP?

Neben herkömmlichen Computerdaten kann man auch digitale Telefonate via Internet transportieren, wodurch kostengünstige Gespräche ermöglicht werden (VoIP = Voice over Internet Protocol = Internet-Telefonie).

Die dahinter stehende Technologie nennt man IP-Telefonie, auch Internet-Telefonie oder Voice over IP. Dabei werden die für Telefonie typische Informationen, wie z.B. Sprache über Computer-Datennetze übertragen.

Die Verbindung kann ein Gesprächsteilnehmer entweder direkt über den Computer oder über auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte vornehmen.

Um Voice over IP nutzen zu können, benötigt man auch entsprechende Hardware wie Mikrofon, Soundkarte und Lautsprecher, ggf. auch eine Kamera sowie eine Software wie z.B. das kostenlose Windows Live / Skype.

 

Was ist eine Online-Community?

Eine Online-Community (virtuellen Gemeinschaft) oder auch Netzgemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich nicht tatsächlich bzw. physisch begegnen, sondern via Internet.

Meist findet die Kommunikation in solchen Online-Communities in einem Sozialen Netzwerk statt. Das ist eine Plattform, auf der man Meinungen und Erfahrungen austauscht. Aber auch E-Mail, Chat, Instant-Messenger und Foren sind bekannte Tools, die Kommunikation zwischen den Mitgliedern ermöglichen.

Social Networking-Websites bieten in der Regel Funktionen wie ein persönliches Profil mit diversen Sichtbarkeitseinstellungen für Mitglieder der Netzgemeinschaft. Auch eine Kontaktliste gehört dazu.

Mit dieser Funktion werden die Daten der anderen Mitglieder verwaltet. Meist lassen sich auf derartigen Portalen auch Nachrichten und Benachrichtigungen empfangen und versenden. Und selbstverständlich darf eine Suchfunktion nicht fehlen.

 

Was ist ein Blog (Weblog)?

Ein weiteres sehr beliebtes Kommunikationsinstrument im Internet ist das Weblog (aus dem Englischen Web und Log), auch Blog genannt. Mit einem Blog bietet der Verfasser, auch Blogger genannt, eine Art Tagebuch, in welchem er für die interessierte Leserschaft Artikel veröffentlicht und den Meinungsaustausch forciert. Meist kann ein Blogeintrag von den Lesern kommentiert werden.

Und nicht selten wird ein Blog als endlose, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen geführt.

Bekannte Anbieter für Blog-Communities sind Googles Blogger.com und Microsofts WordPress.com. Wer ein Weblog betreiben möchte, benötigt eine entsprechende Weblog-Software und zumindest grundlegende Kenntnisse in HTML.

 

Was ist ein RSS Feed?

Bei RSS, auf Englisch Really Simple Syndication, handelt es sich um ein Abonnement von elektronischen Kurznachrichten, wodurch sich ein Nutzer auf dem Laufenden halten kann. Die Technik dahinter ist einfach gehalten, daher unterstützen viele Websites diesen Dienst.

Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed, wobei das Englische "feed" mit "füttern" bzw. "einspeisen" übersetzt werden kann.

Nachdem der RSS-Feed abonniert wurde, kann der Abonnent die Nachrichten im Feedreader einlesen. Der Abonnent des RSS-Feeds kann dann direkt den angebotenen Links folgen und dort die vollständige Meldung lesen.

Zum Lesen eines RSS-Feeds dienen herkömmliche Webbrowser oder spezielle Programme, so genannte RSS-Reader oder Feedreader. Auch einige aktuelle E-Mail-Programme bieten bereits RSS-Lesefunktionen.

 

Was ist ein Podcast?

Unter Podcast versteht man via Internet angebotene Audio- oder Videodateien, wobei der Benutzer via RSS-Feed bei Erscheinen eines Medienbeitrages informiert wird. Das Wort Podcast setzt sich aus der Markenbezeichnung iPod und Broadcasting, zu Deutsch "Rundfunk", zusammen. Man kann Podcasts als Rundfunksendungen sehen, die man via Internet unabhängig von bestimmten Sendezeiten konsumieren kann.

Gehen Sie zum Beispiel auf die Website www.podcast.de und suchen Sie die Charts. Hier können Sie einen Podcast auswählen und diesen abspielen, abonnieren oder Ihre Meinung dazu kundtun.

 

Was ist download, upload?

Beim Upload werden Daten vom Computer an einen Webserver gesendet. Sei es die eigene Website, herkömmliche Dateien oder die Anfrage zur Darstellung einer Website. Ist diese vom Webbrowser gestellte Anfrage beim Webserver eingegangen, so schickt dieser die Daten an den Computer des Benutzers, welcher wiederum die Daten der Website downloadet.

 

Was ist Datenübertragung?

Mit Datenübertragung sind Methoden gemeint, die Daten von einer Quelle zu einem Empfänger übermitteln.

Die Übertragungsarten unterscheiden sich gravierend in ihrer Geschwindigkeit. Um Daten in den eigenen vier Wänden zu übertragen genügen oft schon eine Netzwerkkarte und ein Kabel; variantenreicher wird es jedoch wenn es um die Art des Datentransfers nach außen geht.

Um eine Verbindung zum Internet herzustellen wird ein Zugang zu einem Kommunikationsnetz, wie z.B. dem Telefonnetz benötigt. Ein Modem ermöglicht die Umsetzung und Kodierung der Daten, um dem Datentransfer des externen Netzes gerecht zu werden.

Die heutzutage am häufigsten genutzte Übertragungsart ist im übrigen ADSL (Asymmetric Digital Subsrciber Line).

Der Provider bzw. die monatlichen Kosten eines Internet-Angebotes legen das Downloadvolumen fest. Ist dieses verbraucht - wird die weitere Benutzung oft kostspielig. Alternativ wird von Providern eine Flatrate angeboten. Hier kann zu einem bestimmten Preis eine unbegrenzte Datenmenge heruntergeladen werden.

Die Geschwindigkeit der im Netz transferierten Daten wird in Bits pro Sekunde angegeben. Ein langsames 56K - Modem steht mit 56.000 Bits pro Sekunde dem schnellen Breitband mit bis zu 100 Megabits pro Sekunde gegenüber. Geschwindigkeitsangaben sind jedoch immer theoretischer Herkunft, Kabellänge, Störfelder und die gleichzeitige Nutzung der Leitung können diese Werte stark beeinflussen.

Nachtrag vom Administrator:

Ein Bit ist die kleinste Maßeinheit in der Informatik und kann den Wert 0 oder 1 haben. 8 Bit ergeben 1 Byte. Danach bekommt das jeweils 1024-fache eine neue Bezeichnung bis hin zum Gigabyte oder Terabyte, welche momentan die aktuellsten Maßeinheiten bei den Massenspeichern stellen.

 

Was ist ein PDA, Handy, Smartphone?

Der Personal Digital Assistant ist ein kleines mobiles Gerät, welches als digitales Notizbuch, Adressbuch oder als Kalender verwendet werden kann. Ein Anruf kann jedoch damit nicht getätigt werden.

Zur Kommunikation mit anderen Mitmenschen, per Anruf oder SMS, benötigt man ein Mobiltelefon, auch Handy genannt. Der größte Hersteller dieser Geräte ist der schwedische Konzert Nokia.

Geräte die Musik oder Videos wiedergeben und für die Speicherung dieser Medieninhalte eine Festplatte bzw. einen Flash-Speicher besitzen, werden Multimedia-Player genannt.

Eine Verschmelzung des Funktionsreichtums eines PDAs mit den Mobilfunkfunktionen eines Mobiltelefons stellt das Smartphone dar. Ähnlich wie bei Fotohandys werden auch in den meisten Smartphones Kameras integriert. Beim Smartphone kann der Benutzer aber auch auf sonst nur von PDAs bekannte Anwendungen zugreifen.

 

Was ist die Taktfrequenz der CPU?

Die Taktfrequenz eines Computers wird in Hertz angegeben. Momentan geläufige Werte sind 2 bis 3 Gigahertz bei Doppel- oder Vierkernprozessoren. In modernen CPUs sind mehrere Prozessorkerne verbaut. Die Arbeitsleistung wird so aufgeteilt und somit eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit bei weniger Taktfrequenz gewährleistet.

 

Was ist ein ROM?

Der ROM (Read Only Memory) ist ein permanenter Speicher, welche durch bestimmte Verfahren beschrieben werden. Aufgrund der Eigenschaft Daten auch im stromlosen Zustand zu behalten, sind sie besonders für BIOS-Programme am PC geeignet. Auch CDs bzw. DVDs werden als ROM bezeichnet.

 

Was ist ein RAM?

Der RAM (Random Access Memory) ist als flüchtiger Speicher nur zur Zwischenspeicherung geeignet, kann also keine Daten permanent speichern. Sein Vorteil liegt in der sehr schnellen Abrufzeit.

 

Was ist PC-Barrierefreiheit?

Neben der Spracherkennung, welche bei guter Justierung auf verbale Aufforderungen durch den Benutzer über das Mikrofon hört, kann über das Center für erleichterte Bedienung in der Systemsteuerung auch auf eine Bildschirmlupe zugegriffen werden.

Des Weiteren ist eine Eingabe von Zeichen über die Bildschirmtastatur möglich, die ebenfalls in der Systemsteuerung aufzufinden ist.

Durch Klicken mit dem Mauszeiger auf einen beliebigen Buchstaben erfolgt eine entsprechende Eingabe. Weitere Funktionen sind mit einer realen Tastatur vergleichbar.

 

Wie funktioniert ein PC?

Der Begriff PC steht im englischen für Personal Computer, also für einen persönlichen Computer. Der Name stammt daher, dass solche Rechner von einer einzelnen Person bedient werden, im Gegensatz zu sogenannten Großrechnern.

Ein PC ist ein Werkzeug, welches zur Verarbeitung von Daten dient. Mit ihm kann man Texte schreiben, Bilder bearbeiten, im Internet surfen, Musik hören, Videoclips anschauen, Spiele spielen und noch so einiges mehr.

Es sind immer mehrerer Bauteile nötig, damit ein Rechner funktionstüchtig ist. Diese Bauteile werden auch Komponenten genannt. Dazu gehören nicht nur die im Gehäuse fest verbauten Bestandteile, etwa die Platine und Prozessoren. Sondern auch Peripheriegeräte, welche über verschiedene Anschlüsse und Kabel angeschlossen werden.

Dazu zählen Eingabegeräte, beispielsweise Tastatur und Maus, aber auch Ausgabegeräte wie der Bildschirm.

Das EVA-Prinzip

Ein Rechner funktioniert stets nach dem EVA-Prinzip. EVA ist nicht etwa ein Frauenname sondern steht für Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Das EVA-Prinzip beschreibt die Grundelemente der Rechnerbenutzung.

Ein PC arbeitet nicht von selbst, er benötigt Anweisungen. Diese Anweisungen werden als Eingabe bezeichnet und erfordern entsprechende Eingabegeräte, welche neben Tastatur und Maus auch Mikrofon, Webcam, Joysticks oder Scanner sein können.

Mit Ihren Eingaben wollen Sie etwas Bestimmtes erreichen. Dies kann simpel sein, etwa, dass beim Drücken auf ein A der Tastatur auch ein A am Bildschirm erscheint. Aber auch komplexer, etwa wenn Sie in ein Programm durch einen Mausklick starten. Diese Verarbeitung der Befehle läuft im inneren des PCs ab und ist – abgesehen vom Geräusch des Lüftermotors – nicht wahrnehmbar.

Der Benutzer möchte auch immer eine Rückmeldung haben, ob seine Eingabe auch geklappt hat. Dazu dienen Ausgabegeräte, allen voran der Bildschirm. Weitere Ausgabegeräte sind Lautsprecher oder Kopfhörer für die Ausgabe von Ton und ein Drucker, um die verarbeiteten Daten in die physische Welt zu übertragen.

Das Binärsystem

Ein Computer rechnet Binär, er kennt nur zwei Zahlen: Null und Eins. Diese beiden Werte können auch für „AN“ und „AUS“ beziehungsweise „Strom fließt“ und „Strom fließt nicht“ stehen. Der Anschaltknopf eines Computers und vieler anderer Geräte zeigt ebenfalls 0 und 1, entweder einzeln bei einem kippenden Schalter, oder kombiniert bei einem Druckknopf.

Ein Binärcode besteht ebenfalls aus zwei Werten. Trotzdem kann wie beim Dezimalsystem gezählt werden, indem mehrere Zeichen kombiniert werden. Die Zählfolge wäre dann 0, 1, 10, 11, 100 und so weiter. Natürlich ist etwa die Binäre 10 nicht mit der dezimalen 10 gleichzusetzen, sondern entspricht der Zahl 2.

Eines der binären Zeichen wird als Bit bezeichnet, das Kofferwort steht im englischen für binary digit, also Binärziffer. Acht aufeinanderfolgende Bits werden im Computerwesen als Byte zusammengefasst.

Da ein Byte als höchste Zahl 11111111 bilden kann, welche der Dezimalzahl 255 entspricht, sind inklusive der Null 256 verschiedene Zustände möglich.

Um aus dem Binärcode Text zu erschaffen wird ein Zeichencode benötigt, der einfachste Code nennt sich ASCII. ASCII steht für American Standard Code for Information Interchange und wurde bereits 1963 veröffentlicht. Dieser Code basiert auf 7Bit, das bedeutet, jeder Buchstabe, jedes Satzzeichen und jedes Steuerzeichen verbraucht 7 Stellen. Das Wort "Computer" ergibt bei dieser Codierung bereits eine ganz schön lange Zeichenkette.

 

Welche Art von Computer gibt es?

Computer ist nicht gleich Computer. Es gibt diverse Bauarten, welche alle ihre Eigenheiten aufweisen und für unterschiedliche Anwendungsgebiete gedacht sind. Dazu gehören neben dem Desktop-Computer und Notebooks sowie Netbooks auch Tablets und Smartphones.

Desktop-Computer

Ein Desktop-Computer oder Stand-PC ist ein Rechner, welcher seinen festen Platz hat und nur umständlich bewegt werden kann. Es handelt sich um die klassische Bauweise eines PCs, bei der alle notwendigen Komponenten zum Speichern und Verarbeiten von Daten in einem Gehäuse, genannt Tower, eingebaut sind. Ein- und Ausgabegeräte hingegen werden durch Kabel angeschlossen.

Der Desktop-Computer verbraucht mehr Platz als etwa Notebooks und Tablets und ist nicht mobil, da er einerseits zu schwer ist und andererseits über keine Möglichkeit der Energiespeicherung verfügt.

Die großzügige Bauform erlaubt jedoch den Einbau von sperrigen Bauteilen, welche eine hohe Leistung erbringen können. Auch für eine gute Belüftung bzw. Kühlung kann leichter gesorgt werden. Zudem können einzelne Komponenten auch vom Heimanwender selbst eingebaut und ausgewechselt werden. Dadurch ist es einfacher, bei der laufenden Entwicklung besserer Hardware mitzuhalten, ohne den kompletten Computer auszutauschen.

Notebook

Das Notebook, benannt nach dem englischen Wort für Notizbuch, kann auch als Laptop bezeichnet werden, da er auf dem Schoß verwendet werden kann. Eine eingedeutschte Namensvariante ist der Klapprechner.

Bei einem Notebook sind Bildschirm, Tastatur und ein Touchpad als Mausersatz fest integrierte Bestandteile. Der Bildschirm ist mit Scharnieren befestigt und kann eingeklappt werden, so dass sowohl Display als auch Tastatur durch den Rechner selbst geschützt sind. Zudem verfügt ein Notebook über einen Akku, so dass es auch unterwegs verwendet werden kann.

Allerdings liegen die Komponenten sehr eng aneinander und es gibt wenig Platz für Kühlsysteme, deshalb droht die Gefahr, dass sich Bauteile überhitzen. Um dem entgegenzuwirken werden deren Leistung gedrosselt oder gleich leistungsärmere Bauteile eingebaut, in dieser Hinsicht ist ein tragbares Gerät einem Stand-PC fast immer unterlegen.

Netbook

Ein Netbook entspricht im Großen und Ganzen einem Notebook. Der Unterschied liegt in der geringeren Größe und den damit verbundenen Problemen.

Zunächst zu den Vorteilen. Ein Netbook ist kleiner und kann daher mobil mitgeführt werden. Unterstützend wirkt dabei die hohe Ausdauer, die Stromversorgung durch den Akku reicht den ganzen Tag lang. Um auch unterwegs Zugang zum Internet zu haben ist häufig ein Mobilfunk-Modem für UMTS-Verbindungen eingebaut.

Aufgrund der geringen Größe fehlt jedoch die Leistung eines Arbeitsrechners. Wichtige Bestandteile finden keinen Platz, allen voran fehlt ein optisches Laufwerk für CD, DVD oder Blu-Ray Discs.

Smartphone

Smartphones sind moderne Mobiltelefone, welche weit mehr Funktionen bieten als reine Telefonie. Sie können jedoch auch als Nachfolger der sogenannten PDAs gesehen werden, den Personal Digital Assistents, welche vor allem im geschäftlichen Bereich verbreitet waren.

Smartphones sind im Funktionsumfang erweiterbar, indem Programme von Drittanbietern installiert werden. Diese Programme werden Apps genannt, die Kurzform von Application.

Das bekannteste Smartphone ist das iPhone von Apple, welches das Betriebssystem iOS verwendet. Das Touch-Display war bei der Einführung eine Neuheit, ist nun jedoch bei allen Smartphones anzutreffen. Das OpenSource-Betriebssystem Android von Google ist ebenfalls weit verbreitet und im Gegensatz zu iOS auf Geräten verschiedener Hersteller verfügbar.

Auch Altmeister Microsoft bietet mit Windows Phone 7 ein mobiles Betriebssystem an, welches durch eine drastisch andere Oberflächengestaltung auffällt, welche auch in Windows 8 übernommen wurde.

Tablet

Tablets, vom englischen Begriff für Täfelchen oder Schreibtafel abgeleitet, sind ähnlich einem Smartphone aufgebaut, da beinahe die gesamte Front von einem Touch-Display eingenommen wird. Zudem werden häufig die gleichen Betriebssysteme verwendet, wodurch die gleichen Apps auf Smartphones und Tablets lauffähig sind.

Streng genommen ist der Begriff Tablet unzureichend, da er neben Tablet-Computern, welche die erwähnte enge Verwandtschaft mit Smartphones aufweisen, auch Tablet-PCs so bezeichnet werden können. Diese orientieren sich eher an Notebooks, was sich vor allem in der Bauweise „Convertible“ zeigt. Es handelt sich dabei um ein Notebook, dessen Bildschirm um 180° gedreht werden kann, so dass er schließlich mit dem Display nach oben auf der Tastatur aufliegt.

Die Bauweise „Slate“ entspricht voll und ganz einem Tablet-Computer, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass die gleichen Betriebssysteme wie bei Notebooks und Desktop-Computern verwendet werden.

 

Woraus besteht ein Computer?

Sie wissen ja bereits: Ein Rechner besteht aus einer Vielzahl an Komponenten, welche sich sowohl im Inneren eines Towers verbergen können als auch über verschiedene Anschlüsse angesteckt werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Computerbestandteile erläutert, welche für ein funktionierendes System benötigt werden.

Mainboard

Das Mainboard, manchmal auch Motherboard genannt, wird im Deutschen als Hauptplatine bezeichnet. Will man sich noch weiter von Fremdwörtern abgrenzen stößt man auf den Begriff Leiterplatte, der bereits die Funktion des Mainboards erahnen lässt.

Mit vielen verschiedenen Steckplätzen und Anschlüssen dient es als Leitung von einer Komponente zur anderen. Einige der Anschlüsse führen zur Außenwand des Rechners und ermöglichen die Verbindung mit externen Peripheriegeräten. Auch für interne Verbindungen bieten sich Verbindungsstecker an. An breiten Steckplätzen finden auch Erweiterungskarten Platz.

Viele Funktionen sind bereits in der Hauptplatine integriert, so lässt sich beispielsweise auch ohne Erweiterung ein Netzwerk einrichten. Mit einer Netzwerkkarte lässt sich der Funktionsumfang jedoch steigern. Beispiele für solche Erweiterungskarten sind die Grafikkarte für die Bildausgabe, die Soundkarte für die Tonausgabe, eine Netzwerkkarte für eine verbesserte Netzwerkfunktionen und eine TV-Karte, welche einen Rechner mit Fernsehfunktionen ausstatten kann.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Mainboards ist der CPU-Sockel, welcher die Verbindung mit dem Hauptprozessor ermöglicht.

Prozessor

Prozessoren bilden den Kern eines jeden Computers. Sie sind mehr oder minder die treibende Kraft, was sich auch in der lateinischen Herkunft des Wortes wiederspiegelt: procedere = voranschreiten.

Die Aufgabe eines Prozessors ist es, andere Bestandteile des Rechners zu steuern, man könnte die elektronische Schaltung, welche in der modernen Form lediglich aus einem Chip bestehen, also durchaus als das Hirn eines Computers bezeichnen.

Das Einsatzgebiet des Prozessors umfasst vor allem arithmetische und logische Operationen – salopp gesprochen rechnen – das Lesen und Schreiben von Daten im Arbeitsspeicher sowie die Steuerung und Verwaltung von Peripheriegeräten.

Prozessor wird zwar auch als Kurzform für den Hauptprozessor verwendet, allerdings gibt es auch noch andere Prozessoren, vor allem den Grafikprozessor.

Der Hauptprozessor eines Systems wird auch als CPU, also Central Processing Unit, bezeichnet. Auch die deutsche Übersetzung hierzu, zentrale Verarbeitungseinheit oder kurz ZVE ist anzutreffen, wenn auch seltener. Da die CPU jedoch die „denkende“ Einheit eines Rechners darstellt wird der Begriff manchmal auch stellvertretend für eine Künstliche Intelligenz, kurz KI, verwendet.

Die CPU ist für alle Berechnungen und Verwaltungsaufgaben zu haben. Jede Eingabe wird über die CPU verarbeitet, um Programme einzuleiten oder Ausgabesignale zu senden. Die grafische Ausgabe an einem Bildschirm hingegen wird über einen Grafikprozessor gesteuert.

Ein Grafikprozessor wird auch als GPU, also Graphics Processing Unit, seltener auch als Visual Processing Unit, bezeichnet. Die graphische Darstellung auf Monitoren mit immer höherer Auflösung ist eine der Rechenintensivsten Aufgaben.

Damit die CPU diese nicht mit übernehmen muss wurde Outsourcing betrieben und dieser Bereich auf GPUs übertragen. Da eine GPU ein weit kleineres Spektrum an verschiedenen Aufgaben übernimmt ist sie generell Leistungsfähiger als ein vergleichbarer CPU, welcher für alle Eventualitäten gewappnet sein muss.

Der Grafikprozessor kann einerseits direkt in die Hauptplatine integriert sein und stammt dann meist vom Hersteller Intel. Diese reichen für einfache Bürorechner völlig aus.

Andererseits ist für Spiele eine Grafikkarte unerlässlich. In dieser kann sich entweder ein Prozessor von AMD oder von Nvidia befinden.

Speicher und seine Einheiten

Ohne einen Speicher könnte ein Computer nur sehr eingeschränkt arbeiten, da jegliche Eingabe sofort verarbeitet und ausgegeben werden müsste. Programme oder Dateien könnten nicht existieren, da sie nirgends abgespeichert werden könnten.

Ein kleines bisschen Speicher im Bereich einzelner Byteketten ist bereits in den Prozessor integriert.

Das reicht jedoch bei den gewaltigen Datenmengen von vielen Milliarden Bytes nicht aus, deshalb gibt es noch den Arbeitsspeicher zum kurzfristigen Zwischenspeichern während eines Arbeitsvorgangs und Massenspeicher, mit denen Daten langfristig aufbewahrt werden können.

Die kleinste Speichereinheit eines Rechners ist das Bit, welches lediglich 2 Werte annehmen kann. 8 Bits werden als ein Byte bezeichnet.

Um mehrere Bytes zusammenzufassen wurden ursprünglich die von anderen Maßeinheiten bekannten griechischen Präfixe verwendet, beispielsweise das Kilo, welches vom griechischen chílioi für 1000 abstammt. Aufgrund des Binärsystems kommt es jedoch zu einer kleinen Abweichung, weswegen ein Kilobyte traditionell 1024 Bytes hatte anstatt 1000. Verwirrung war damit vorprogrammiert.

Die International Electrotechnical Commission hat daher 1998 eigene Präfixe für den Binärbereich eingeführt, welche die griechische Vorsilbe mit dem Wort Bi für 2 kombinieren. Die herkömmlichen Vorsilben sind dadurch auch in der Computertechnik mit Tausenderschritten standardisiert, wodurch ein Umrechnen erleichtert wurde.

Der neue Standard hat sich jedoch bisher nicht überall durchgesetzt. Daher wird eine Festplatte mit einem Terabyte Datenvolumen unter Windows mit nur 933 Gigabyte angezeigt, obwohl es sich tatsächlich um 933 Gibibyte handeln würde.

RAM, ROM

Der Arbeitsspeicher eines Rechners ist der Zwischenspeicher, in dem all jene Daten abgelegt werden, welche für einen Arbeitsvorgang gerade benötigt werden. RAM, also Random Access Memory, deutsch auch Direktzugriffsspeicher, ist geradezu dazu prädestiniert dazu, als Arbeitsspeicher zu dienen.

Die Bauweise eines RAM erlaubt einen besonders schnellen Zugriff auf die momentan benötigten Daten, und je umfangreicher und schneller der Arbeitsspeicher ist, desto schneller arbeitet auch der gesamte Computer.

Der Nachteil des RAM ist jedoch, dass er flüchtig ist und alle Daten verloren gehen, sobald er keinen Strom mehr bekommt. Für den Benutzer bedeutet das: Wird an einem Dokument gearbeitet, so befindet sich dieses nur im Arbeitsspeicher, und bei einem Stromausfall gehen sämtliche Änderungen verloren, die nicht zuvor auf die Festplatte übertragen wurden.

Im Gegensatz zum RAM ist der ROM, englisch Read-Only Memory, nicht flüchtig, verliert also keine Daten. Zu Deutsch wird er als Festwertspeicher oder Nur-Lese-Speicher bezeichnet, es handelt sich dabei um einen Speicher, welcher nur ausgelesen werden kann, jedoch nicht überschrieben. Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist die CD-ROM, deren Inhalt nach einer einmaligen Beschreibung nicht mehr verändert werden kann.

In vielen Bereichen wurde ROM-Speicher durch wiederbeschreibbaren Speicher ersetzt, doch beispielsweise das BIOS, also die Software, welche bereits bei der Auslieferung auf einem Mainboard existiert, ist nach wie vor nicht überschreibbar.

Festplatte

Eine Festplatte dient als Massenspeichermedium für große Datenmengen. Früher wurde die Festplatte auch als Winchester-Laufwerk bezeichnet, weil eines der ersten Laufwerke mit fest eingebauten Platten aus dem von IBM installierten „Winchester-Projekt” hervorging.

Die auf einer Festplatte gespeicherten Daten wie das Betriebssystem, Videos, Bilder und Dokumente bleiben auch ohne ständige Stromzufuhr permanent gespeichert und sind somit nicht flüchtig. Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher sind ihre Daten jedoch etwas langsamer auszulesen.

Eine Festplatte wird englisch auch als Hard Disk Drive, HDD, bezeichnet. Die „harten Scheiben“ sind dabei drei oder mehr auf einer Spindel gelagerten Magnetscheiben. Weitere Bestandteile einer Festplatte sind der beweglichen Schreib-/Leseköpfen, auch Head genannt, ein Antriebsmotor und eine Bewegungseinheit für den Head und natürlich einer Schnittstelle zur Verbindung mit dem Computer.

Der eigentliche Datenträger in einer Festplatte ist die Magnetscheibe. Jede Scheibe benötigt 2 Heads beidseitig beschrieben bzw. gelesen werden zu können, also Beispielsweise: 6 Heads bei 3 Magnetscheiben. Der gesamte Festplattenkomplex ist in Köpfe, Zylinder, Spuren und Sektoren organisiert. Die Spuren sind konzentrisch auf der Magnetplatte angelegt und liegen somit kreisförmig nebeneinander. Sie beinhalten die einzelnen Sektoren, die je eine Speichereinheit von 512 Byte bilden.

Die Speicherkapazität von Festplatten geht in den Terabyte-Bereich. Die Tage der Festplatte sind aber bereits gezählt, denn die sogenannten Solid State Drives, kurz SSD, erhöhen laufend ihre Marktanteile. Diese werden umgangssprachlich auch Festplatte genannt, da sie eine identische Funktion haben, doch sie funktionieren eher wie ein USB-Stick ohne mechanisch bewegliche Teile, sind somit robuster und schneller als Hard Disk Drives, aber auch teurer.

Tastatur

Eine Tastatur oder Keyboard ist neben der Maus das wichtigste Eingabeinstrument eines Rechners. Sie ermöglicht nicht nur die Eingabe von Texten, sondern erlaubt durch Funktionstasten und Tastenkombinationen eine vollständige Rechnersteuerung.

Die Belegung der Tasten auf einer Tastatur wird als Layout bezeichnet. Das Häufigste Layout ist QWERTY, welches von Schreibmaschinen übernommen wurde und in der amerikanischen Fassung so aussieht. Interessant ist hierbei, dass sich das englische Wort für Schreibmaschine, typewriter, aus Buchstaben der obersten Reihe zusammensetzen lässt.

Da im Deutschen das Z weit häufiger verwendet wird als das Y, haben diese beiden Buchstaben den Platz getauscht. Auch Umlaute mussten Platz finden, weswegen sich die Belegung der Sonderzeichen geändert hat.

Die Schweiz, welche kein ß kennt, dafür aber französische und italienisch Akzente setzen muss, bedient sich eines leicht anderen Layouts. Zu beachten sei hierbei, dass das Layout nicht vom Aufdruck auf der Tastatur abhängt, sondern von den Einstellungen der Software am Rechner.

Maus

Die Computermaus ist ein wichtiges Eingabegerät, vor allem zur Bedienung einer grafischen Benutzeroberfläche. Sie wird mit einer Hand gesteuert und dient dazu, den Mauszeiger am Bildschirm zu bewegen. Mit den Tasten kann man Aktionen ausführen, welche sich meistens auf das Element beziehen, auf welchen der Zeiger gerade positioniert ist.

Früher befand sich in jeder Maus eine Kugel, welche bei Bewegungen mitrollte und zwei Rädchen im rechten Winkel für die X- und Y-Koordinate in drehte. Inzwischen zeichnen sich Mäuse jedoch durch ein rotes Licht an der Unterseite aus, da ein optischer Sensor verwendet wird, um die Bewegung nachzuvollziehen. Dies ermöglicht eine hohe Präzision, allerdings kann schon ein einzelnes Haar oder ähnliche Verschmutzung zum Bewegungsstillstand führen.

 

Wie werden Komponenten verbunden?

Zur Verbindung der verschiedenen Komponenten mit der Hauptplatine und untereinander gibt es viele verschiedene Kabel und Stecker, welche unterschiedliche Signale weiterleiten. Solche Verbindungspunkte werden als Anschlüsse bezeichnet.

Genau genommen ist Anschluss kein Fachausdruck der Computertechnik, hier wird eher von einer Hardware-Schnittstelle gesprochen. Dennoch hat sich der Begriff etabliert, vor allem bei Peripheriegeräten.

Die Anzahl an unterschiedlichen Schnittstellen nimmt tendenziell ab, da versucht wird, Universalschnittstellen wie USB zu nutzen. Dennoch führen technische Neuerungen zu mehr Anschlüssen, da eine bereits etablierte Technik nur schwer loszuwerden ist. So gibt es beispielsweise immer noch den Jahrzehnte alten Bildschirmanschluss VGA , obwohl auch die besseren Anschlussarten DVI und DisplayPort zur Verfügung stehen.

VGA-Anschluss

Der VGA-Anschluss dient zur Übertragung von analogen Videosignalen, er dient also zum Anschließen von Bildschirmen. Eingeführt wurde er vor mehreren Jahrzehnten als Schnittstelle für den Grafikstandard Video Graphics Array, zu dem auch heute noch alle Grafikkarten kompatibel sind, weshalb der Anschluss weit verbreitet ist.

Als analoges Übertragungssystem ist es jedoch eher für die ebenfalls analogen Röhrenmonitore vorteilhaft, während bei Flachbildschirmen ein digitaler Übertragungskanal vorzuziehen ist. Deshalb haben führende Hersteller von Grafikprozessoren angekündigt, bis 2015 kein VGA mehr zu unterstützen, womit das Ende in absehbare Zeit gerückt ist.

Der digitale Nachfolger zu VGA ist DVI.

DVI-Anschluss

Das Digital Visual Interface DVI ist eine Schnittstelle zur digitalen Übertragung von Videodaten. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung von VGA zur Anwendung an TFT-Monitoren, wobei auch ein analoger Kanal gestellt wird, um die Kompatibilität zu gewährleisten.

Allerdings müssen hierbei 3 Arten von DVI-Steckern bzw. Büchsen unterschieden werden. Nur DVI-I vereint digitale und analoge Signale. Grafikkarten weisen zumeist eine solche Büchse auf und können beide Signalarten abgeben. Im Gegensatz dazu sind die meisten Kabel mit DVI-D Steckern ausgestattet und übertragen so nur ein digitales Signal. Ein DVI-D-Stecker passt in eine DVI-I-Büchse, umgekehrt klappt das nicht. Ein DVI-A-Stecker wird praktisch nur in VGA-Adaptern eingesetzt.

Zudem gibt es DVI-I und DVI-D auch in einer Dual-Link-Ausführung. Während ein Single-Link-Kabel nur unter 4 Gigabit in der Sekunde überträgt schafft eine Dual-Link-Verbindung 7,5 Gigabit und ist damit in der Lage, auch Monitore mit sehr hoher Auflösung über FullHD anzusteuern.

Für Unterhaltungselektronik wie zum Beispiel Fernseher wurde DVI zum HDMI-Anschluss weiterentwickelt. Beide Anschlüsse verwenden die gleiche digitale Signalcodierung, so dass eine Übertragung vom einen Steckplatz zum anderen möglich ist. Der HDMI-Anschluss ist jedoch platzsparender und kann auch Audio übertragen.

DisplayPort

DisplayPort, ein von der VESA (Video Electronics Standards Association) entwickelter Anschluss zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen, ist noch relative jung und wurde erst 2008 erstmals produziert. Er wurde entworfen um VGA und DVI abzulösen, nicht jedoch HDMI, welches parallel existieren soll.

Ein besonderer Vorteil von DisplayPort ist ein zusätzlicher Kanal, welcher zusätzliche Daten übertragen kann. So könnten beispielsweise Monitore mit USB-Anschluss realisiert werden, oder die Koordinaten bei Berührungssensitiven Bildschirmen übertragen werden. Zudem erlaubt die Übertragungsart die Konstruktion von noch dünneren Bildschirmen.

Auch die Geschwindigkeit ist nicht zu verachten: Stolze 17 Gigabit pro Sekunde reichen aus, um die volle Auflösung von Kinofilmen mit 4000 Pixeln in der Breite zu übertragen. Die hohe Geschwindigkeit führte sogar dazu, dass die kleinere Version des Steckers, der Mini-DisplayPort, zur Datenübertragungsschnittstelle Thunderbolt weiterentwickelt wurde. Diese hat sich auf Windows-Rechnern jedoch noch nicht etabliert.

Kein Wunder: Den DisplayPort findet man aufgrund des eher geringen Alters vergleichsweise selten an Geräten.

PCI, S-ATA

PCI steht für Peripheral Component Interconnect. Es handelt sich dabei um den Steckplatz für Erweiterungskarten. Eine Besonderheit als Anschluss besteht darin, dass es kein PCI-Kabel gibt – die Karten werden direkt am Mainboard angeschlossen

Es gibt verschiedene Varianten des Steckers, die sich vor allem durch die Länge unterscheiden. Eine neuere Version stellt PCI Express dar, welche jedoch nicht mit PCI kompatibel ist. Beim Kauf von Erweiterungskarten sollte immer darauf geachtet werden, über welche Schnittstelle das Mainboard verfügt.

Das Serial Advanced Technology Attachment, kurz Serial ATA oder S ATA, stellt eine Weiterentwicklung des ATA-Standards dar. Es dient zum Datenaustausch zwischen dem Prozessor und internen Festplatten, allerdings können auch manche DVD-Laufwerke und Speicherkartenlesegeräte über ein S ATA-Kabel angeschlossen werden.

Seit 2009 gibt es die 3. Version von Serial ATA, welche zu Geschwindigkeiten von bis zu 600MB/s in der Lage ist. In der Praxis ist jedoch die Geschwindigkeit der Festplatte entscheidend, welche bei herkömmlichen Hard Disc Drives lediglich bis zu 150MB/s beträgt und somit auch von der ersten S ATA Version problemlos übertragen werden kann. Lediglich bei SSDs mit um die 500 MB/s macht die neue Version einen Unterschied aus.

PS/2-Anschluss

Die PS/2-Schnittstelle ist ein weit verbreiteter Anschluss für Tastatur und Maus. Ursprünglich wurde die Schnittstelle als Auxiliary Port bezeichnet, ein Zusatzanschluss. Zur Unterscheidung ist die Mausbüchse grün eingefärbt, die Tastaturbüchse hingegen violett. Obwohl diese identisch aufgebaut sind dürfen sie nicht vertauscht werden.Ihren Namen hat sie von der gleichnamigen Computerreihe Personal System/2 von IBM, mit welcher sie erstmals eingeführt wurde.

PS/2 wird zunehmend vom vielseitigeren USB verdrängt und wird zum Teil nicht mehr in Mainboards verbaut. Die häufig verwendeten kurzen Adapterstücke, welche USB-Geräte an eine PS/2 Schnittstelle anschließen und umgekehrt, verändern nur die Form des Steckers, wandeln aber keine Signale um. Deshalb muss das angeschlossene Gerät selbst in der Lage sein zu erkennen, über welchen Stecker sie verbunden ist, und entsprechende Signale senden. Ist dies nicht der Fall ist auch der Adapter nutzlos.

USB

USB also der Universal Serial Bus, ist wie der Name schon sagt eine universell einsetzbare Schnittstelle. Dass Geräte verschiedenster Art über USB angeschlossen werden können zeigt auch das Symbol, welches sich an allen USB-Steckern finden lässt.

Der große Kreis steht für den Master, als den Rechner, an dem etwas angeschlossen wird. Der kleinere Kreis und das Quadrat stellen Slave-Clients dar, Perpheriegeräte unterschiedlicher Geräteklassen ohne "eigenen Willen", etwa Drucker und Tastatur. Das Dreieck ist ein Pfeil, welcher an die Vielzahl an möglichen angeschlossenen Geräten erinnert: Mit genügend Verteilern, genannt Hub, sind theoretisch 127 Anschlüsse möglich.

Da USB-Geräte bereits beim Einstecken im laufenden Betrieb reibungslos funktionieren sollen gibt es mehrere Geräteklassen. Damit wird festgestellt welche Art von Gerät angeschlossen wurde und ein Standardtreiber zur Verfügung gestellt.

Der USB-Anschluss kann nicht nur hohe Datenraten von bis zu 4000 Megabit pro Sekunde bei USB 3 erreichen. Er kann auch als Stromquelle dienen. Dadurch können nicht nur externe Festplatten ohne zusätzliches Stromkabel realisiert werden, USB wird auch als Ladestecker für mobile Geräte wie Smartphones oder MP3-Player verwendet.

Neben den üblichen Geräten wie Maus, Tastatur und Drucker gibt es auch viele kreativere Verwendungszwecke für den USB-Anschluss, beispielsweise kleine Heizplatten welche eine Kaffeetasse warm halten oder Ministaubsauger zur Reinigung der Tastaturzwischenräume.

FireWire

FireWire, i.Link und DV-out sind Bezeichnungen für den gleichen Anschluss, welcher als IEEE1394 spezifiziert ist. Die Bezeichnung FireWire ist der bekannteste Name und der Markenname von Entwicklungsinitiator Apple für den Stecker. Da andere Hersteller diesen nicht übernehmen durften nannte Sony die Schnittstelle i.Link, ebenfalls eine geschützte Marke. Auf Geräten anderer Hersteller, insbesondere Kameras, wird die Schnittstelle als DV-out bzw. DV-in bezeichnet.

FireWire ist vor allem in der Videotechnik von Bedeutung, wo die hohe Datenrate für ein direktes Überspielen von Aufnahmen auf einen Recorder benötigt wird. Jedoch kann der Anschluss auch für externe Festplatten, Brenner oder im Bereich der Unterhaltungselektronik genutzt werden. Insbesondere für Geräte, welche mehr Strom benötigen, ist FireWire eine bessere Alternative zu USB, da bis zu 33 Volt übertragen werden.

RJ45

Der Anschluss für die Netzwerkverbindung wird häufig RJ45 genannt, in Bezug auf die amerikanischen genormten Büchsen „Registered Jack“. So ganz stimmt das aber nicht, denn bei einer Registered Jack sind sowohl die Form des Steckers als auch die Belegung der Pins definiert.

Im Deutschen Raum hingegen wird lediglich die physikalische Form herangezogen, wodurch sich die Bezeichnung RJ45 für alle Stecker und Kabel der Bauform ergibt. Eine geeignetere Bezeichnung lautet daher 8P8C, die Kurzform für 8 Position 8 Contact – also 8 belegte Übertragungskanäle innerhalb des Kabels. Oder man spricht gleich vom Ethernet-Kabel, um das Einsatzgebiet an Stelle des Steckeraussehens zu beschreiben.

Bildschirm

Der Bildschirm oder Monitor ist das optische Ausgabegerät eines Rechners. Waren früher klobige Röhrenmonitore Gang und Gebe, so werden heute nur noch Flachbildschirme verschiedener Bauarten verwendet. Meist jedoch Flüssigkristallbildschirme, also liquid crystal displays, LCDs. Sie werden nach dem verwendeten Transistor auch als TFT-Monitore bezeichnet, was für thin-film transistor steht.

Anders als die alten Röhrenmonitore haben moderne Bildschirme auch meistens ein Breitbildformat im Verhältnis 16:9. Während Netbooks oft mit einer Auflösung von 1280x720 Pixeln auskommen müssen ist bei Standrechnern eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln – und höher - keine Seltenheit mehr.

Lautsprecher

Reicht für die Büroarbeit das Bild des Monitors aus, so wird im Spiele- und Entertainmentbereich doch auch eine Audioausgabe vorausgesetzt. Ohne einen Lautsprecher besteht diese ausschließlich aus unangenehmen Piep-Tönen beim Start des Rechners oder Systemfehlern. Eine Lautsprecherbox oder Kopfhörer ermöglichen hingegen die Wiedergabe von komplexeren Tonmustern, etwa Musik und Sprache.

Drucker

Um die Daten eines Rechners permanent in die wirkliche Welt zu übertragen bieten sich Ausdrucke an, welche einfach abgeheftet oder per Post versendet werden können. Das dazu benötigte Peripheriegerät ist der Drucker, oder englisch Printer.

Um die hohe Vielzahl an Druckern einzuordnen gibt es verschiedene Entscheidungskriterien. So kann man etwa zwischen Lokalen Druckern, welche direkt mit einem Rechner verbunden werden, und Netzwerkdruckern, welche gleich mehreren Personen zur Verfügung stehen, unterscheiden. Auch die Farbigkeit ist ein Entscheidungskriterium, nicht nur zwischen Graustufen und Farbe, sondern im Professionellen Bereich auch die Anzahl an Mischfarben.

Es lässt sich zudem unterscheiden, ob der Drucker tatsächlich Druck ausübt, oder der Farbauftrag anders vonstattengeht. Die üblichen Drucker im Privatbereich benötigen keinen Druck, sind also Non-Impact-Drucker, etwa der Laserdrucker oder der Tintendrucker.

Laserdrucker

Ein Laserdrucker ist vor allem in Büros als Netzwerkdrucker sehr beliebt, da er Seitenweise druckt und damit hohe Geschwindigkeiten erreicht.

Im Inneren eines Laserdruckers befindet sich eine Walze, die Bildtrommel. Diese wird mit einer negativen elektrischen Ladung versehen und anschließend mit einem Laser beschossen, um die Ladung an manchen Stellen wieder zu verlieren. Da der Toner, also das Farbpigment eines Laserdruckers, ebenfalls eine negative Ladung aufweist kann es nur an denjenigen Bereichen der Walze haften bleiben, die vom Laser beschossen wurden. Das Papier wird zwischen die Bildtrommel und eine Rolle mit positiver Ladung geschleust, so dass der Toner auf dem Blatt liegt. Durch Wärme wird der Toner am Blatt fixiert.

Da auf diese Weise jeweils nur ein Farbpigment aufgetragen werden kann benötigen Farblaserdrucker 4 Bildtrommeln, was ihre Größe erklärt.

Vorteile des Laserdruckers sind seine Geschwindigkeit und die lange Lebensdauer, außerdem haben die Ausdrucke eine optisch hohe Qualität, sind billiger und verblassen nicht. Als Nachteile lassen sich die hohen Anschaffungskosten werten, sowie eine niedrigere Qualität beim Ausdruck von Fotos.

Tintendrucker

Bei einem Tintendrucker wird jeder Pixel einzeln durch ein kleines Tintentröpfchen dargestellt. Dazu wird eine kleine Düse Streifenweise über das Blatt geführt und die flüssige Tinte zunächst erhitzt. Die daraus entstehenden Dampfblasen erzeugen genügend Druck, um die Tinte durch die Düse auf’s Papier zu bringen. Farbmischungen entstehen erst auf dem Blatt, indem verschiedene Farben übereinander oder dicht nebeneinander gedruckt werden.

Tintendrucker für den Heimgebrauch verfügen entweder über 4 Patronen, Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, oder nur 2, wobei hier alle Farben in einer Patrone stecken. Der Nachteil einer solchen Bunt-Patrone ist, dass sie ausgewechselt werden muss sobald eine der 3 Farben leer ist.

Allgemein überwiegen bei Tintendruckern eher die Nachteile. Sie sind langsam, werden sie nicht verwendet trocknet die Tinte ein, die Farben verblassen schnell und jeder Ausdruck hat seinen Preis, da die Patronen oft das Teuerste am ganzen Drucker sind. Doch genau das ist auch der Vorteil für Heimanwender, welche seltener etwas ausdrucken, denn die Geräte sind günstig. Zudem eignen sie sich gut zum Ausdruck von Fotos.

 

Was beim Kauf beachten?

In Katalogen und im Handel findet man häufig bereits zusammengesetzte Rechner gemeinsam mit Bildschirm, Tastatur und Maus, sowie vorinstallierter Software. Gerade für Einsteiger sind solche Bundle ideal, da diese ohne vorherigen Zusammenbau oder Installation sofort einsatzbereit sind. Ist man etwas in die Materie vertieft, so werden sorgfältig Einzelteile gewählt und selbst zusammengebaut. Wie auch immer man seinen Rechner ersteht, man sollte stets einen Blick auf alle Bauteile werfen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Hardwareanforderungen

Es ist wichtig zu wissen, welcher PC der Richtige für einen ist. Das beginnt ja bereits bei der Entscheidung zwischen Netbook, Notebook und Standrechner, welche ja unterschiedliche Vor- und Nachteile aufweisen. Ein Computer als Werkzeug für die Büroarbeit benötigt weit weniger Leistung als ein Höchstleistungs-PC für die neuesten Spiele. Dementsprechend müssen Sie beim Kauf nicht nur darauf achten, dass eine bestimmte Leistung erbracht werden kann, sondern auch, ob das Gerät nicht eigentlich zu gut und damit zu teuer für Ihre Zwecke ist.

Bei einem Büro-PC schlägt sich die Leistung vor allem in CPU und im verfügbaren RAM wieder. Da keine grafischen Höchstleistungen verlangt werden ist eine Grafikkarte überflüssig, ein On-Board-Chip reicht hier vollkommen aus. Allerdings sollte dennoch zumindest ein DVI-Anschluss zur Verfügung stehen. In einer Büroumgebung mit mehreren Rechnern sollte auch auf eine geräuscharme Kühlung geachtet werden.

Doch nicht jeder Arbeits-PC ist auch der typische Büro-PC. Nicht nur Spiele können höhere Leistungen einfordern, dies ist etwa beim Videoschnitt oder auch bei der Bildbearbeitung der Fall.

Damit ein Rechner läuft wird ein Betriebssystem benötigt. Das meistverwendete System ist hierbei Microsoft Windows. Zwar verbreiten sich Apple-Geräte mit dem Betriebssystem MacOs immer weiter, diese sind jedoch vor allem für professionelle Arbeiten im Medienbereich geeignet und weniger für den Heimanwender. Linux als kostenloses Betriebssystem ist zwar ebenfalls beliebt, da es sehr viele Freiheiten lässt, die Benutzerfreundlichkeit gegenüber Neulingen lässt jedoch zu wünschen übrig. Auch ist es bei Windows einfacher, bei Problemen Lösungsvorschläge im Internet zu finden.

Auch ohne zusätzliche Software kann man allein mit den vorinstallierten Mitteln des Betriebssystems viel erreichen, etwa Texte schreiben, im Internet surfen oder Musik hören. Für den Produktiven Einsatz sind jedoch verschiedene Softwarepakete unerlässlich. Microsoft Office beispielsweise ist das ideale Paket für den Rechnereinsatz im Büro, und ein Virenschutzprogramm wird zur Abwehr schädlicher Software benötigt.

Systemvorraussetzungen

Jede Software hat bestimmte Systemvoraussetzungen bzw. Systemanforderungen. Diese beschreiben welche Hardware nötig ist um die Software zu betreiben. Vor dem Kauf einer neuen Software sollte stets darauf geachtet werden, dass der eigene Rechner die Systemvoraussetzungen erfüllt oder sogar übertrifft.

Die Systemvoraussetzungen geben nur an, mit welcher Hardware ein Programm überhaupt funktioniert, also das absolute Minimum bei den ressourcenschonendsten Einstellungen. Deshalb ist es eher schlecht, einen neuen Rechner exakt anhand der Anforderungen zu kaufen, um eine bestimmte Software zu nutzen - meistens wird man damit wenig Freude haben.

Die wichtigste Voraussetzung ist das Betriebssystem, daher wird dieses immer als erstes gelistet. Hier erkennt man bereits, ob es sich bei der Software um eine Windows- oder eine Mac-Version handelt, Programme welche auf beiden Systemen gleichermaßen lauffähig sind gibt es eher selten. Auch die möglichen Versionen, etwa Vista und Windows 7, werden angegeben. Ist das Betriebssystem jedoch neuer als die Software, so ist dieses logischerweise nicht angegeben, dennoch kann die Software funktionieren.

Die benötigte Leistung des Prozessors ist ein wichtiger Wert, allerdings ist dieser nicht immer leicht zu lesen. Bei Arbeitsprogrammen wird die Leistung glücklicherweise nur in Mega- bzw. Gigahertz angegeben, bei den viel fordernderen Spielen sind jedoch auch kryptische Angaben wie „Quad-Core Intel/AMD" üblich.

Jede Software benötigt auch RAM und Festplattenspeicher. Weitere Angaben betreffen beispielsweise die benötigte Grafikleistung sowie die Soundausgabe. Im Zuge der Sicherheitsmaßnahmen gegen Softwarepiraterie wird häufig auch eine Internetverbindung als Anforderung für Offline-Produkte angegeben, welche zur einmaligen Aktivierung oder zur dauerhaften Authentizitätsüberprüfung genutzt wird.

Freeware

Zu vielen kostenpflichtigen Softwarelösung gibt es auch ein kostenloses Pendant, welches ähnliche Funktionen aufweist, wenn auch einen geringeren Funktionsumfang. Verallgemeinert spricht man bei Software, für die man nicht bezahlen muss, von Freeware. Daher fällt auch die gesamte Sparte der weitaus freieren Open-Source-Software darunter, aber auch Tools welche im kommerziellen Umfeld kostenpflichtig sind, jedoch für die private Nutzung gratis.

Für den privaten Einsatz ist Freeware häufig eine günstige Alternative. Der Funktionsumfang ist zwar geringer als bei vergleichbaren kostenpflichtigen Programmen, doch die fehlenden Funktionen sind häufig vor allem im professionellen Einsatz relevant.

Ein gutes Beispiel hierfür ist GIMP, eine kostenlose Bildbearbeitungssoftware. Mit GIMP lassen sich Bilder bearbeiten, etwa umfärben, vergrößern oder Teile davon retuschieren. Mit Adobe Photoshop, einer kostenpflichtigen Bildbearbeitungssoftware, lässt sich das gleiche etwas einfacher bewerkstelligen. Zusätzlich gibt es viele weitere Möglichkeiten inklusive 3D-Unterstützung und Vorbereitung auf professionellen Druck, Dinge, die man selten im Heimgebrauch benötigen wird.

 

Wie sorge ich für Ergonomie?

Der Begriff Ergonomie stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus ergon (Arbeit, Werk) und nomos (Gesetz, Regel). Sie behandelt die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Arbeit, mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen und Gerätschaften an den Menschen anzupassen. Bekannt sind vor allem ergonomische Griffe an den unterschiedlichsten Gerätschaften, welche der Form einer menschlichen Hand angepasst sind.

Bei Tastaturen ist eine gerade Vorderkante von Nachteil, da die Hände schräg eintreffen. Eine ergonomische Tastatur ist deshalb in der Mitte geteilt, so dass die Handgelenke nicht abgewinkelt werden müssen. Ergonomische Mäuse hingegen erkennt man daran, dass sie stark nach rechts geneigt sind und eine Daumenablage aufweisen. Dies beugt einer Sehnenscheidenentzündung vor.

Doch nicht nur einzelne Geräte können ergonomisch geformt sein, zu einem ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz gehören auch ausreichende Beleuchtung, eine passende Sitzhaltung sowie regelmäßige Pausen.

Bildschirmergonomie

"Wer zu lange vor einem Bildschirm sitzt, bekommt viereckige Augen." Natürlich stimmt das nicht wörtlich, aber tatsächlich kann ein Computermonitor die Augen schädigen, wenn er falsch eingerichtet und verwendet wird.

Eine matte Oberfläche ist für einen Bildschirm vorteilhaft im Vergleich zu einem stark reflektierendem, da der Inhalt störungsfrei betrachtet werden kann. Zur Vermeidung einer Blendwirkung sollte Tageslicht stets seitlich in den Raum einfallen.

Tageslicht alleine reicht jedoch selten, deshalb ist auf eine angemessene Raumbeleuchtung zu achten. Im Dunkeln vor dem Monitor sitzen ist eine eher schlechte Idee und beeinträchtigt auf Dauer die Sehstärke. Bei der Beleuchtung ist die Helligkeit entscheidend, aber auch die Lichtverteilung im Raum. Besser als eine einzige zentrale Glühlampe ist daher eine Verteilung der Beleuchtungsmittel im Raum. Flimmernde Lichtquellen sind zu vermeiden, da dadurch die Augen schneller ermüden.

Als Abstand, den man zum Monitor einnehmen sollte, werden häufig 50cm genannt. Allerdings ist dies eher der Minimalwert, da man auch noch den gesamten Monitor im Blick haben sollte. Bei sehr großen Monitoren über 20 Zoll sollte eher ein bis eineinhalb Mal die Bildschirmdiagonale als Abstand genutzt werden, bei einem 24 Zoll Monitor also mindestens 60, besser 90cm.

Sitzplatzergonomie

Gerade Jugendliche setzen sich gerne mit einem Notebook ins bequem kuschelige Bett. Zum Arbeiten wird lieber ein Bürostuhl verwendet. Richtig gute Stühle sind jedoch teuer. Zu achten ist auf eine gute Polsterung, die sich dem Körper anpasst. Die Rückenlehne sollte sich von unten nach oben etwas nach außen wölben, von Seite nach Seite hingegen nach innen gewölbt sein. Sowohl Sitz als auch Lehne sollten mindestens 40 cm breit sein. Bereits beim Probesitzen merkt man, ob der Stuhl angenehm ist oder nicht. Doch der Stuhl ist nicht alles.

Beim ergonomischen Sitzen dreht sich alles um den Winkel von 90 Grad. Nicht nur sollte ein gerader Rücken gewahrt bleiben, indem sich der Oberkörper im 90°-Winkel zum Sitzfleisch befindet, Auch die Knie sollten exakt einen rechten Winkel ergeben – in die andere Richtung, versteht sich. Die Füße müssen dann am Boden aufkommen, ist dies nicht der Fall sollte eine Fußunterlage bereitgestellt werden. Einen letzten rechten Winkel vollführen die Ellbogen. Da die Unterarme etwas höher als die Tischplatte sein sollten, damit die Tastatur noch erreicht werden kann, muss im Zweifelsfall die Höhe des Stuhls justiert werden. Meist ist es zudem erforderlich, den Bildschirm auf ein Podest zu heben, da der Blick idealerweise um 30 Grad gesenkt sein sollte. Dadurch wird einer Nackenstarre vorgebeugt.

Bildschirmpause

Unabhängig davon, wie gut ein Bildschirm eingerichtet ist, werden die Augen belastet. Dies lässt sich nicht verhindern, aber durch regelmäßige Pausen zumindest abmildern. Eine Faustregel sind 10 Minuten Pause pro Stunde. In Deutschland wird dieser Wert in der Bildschirmarbeitsverordnung ebenfalls empfohlen, ist jedoch keine Verpflichtung, so dass auch kürzere oder seltenere Pausen möglich sind.

Bei der empfohlenen Bildschirmpause liegt das Hauptaugenmerk aber ganz klar auf Bildschirm, nicht auf Pause. Die 10 Minuten dürfen also nicht für eine Kaffeepause verwendet werden, sondern die Arbeit soll so abwechslungsreich gestaltet werden, dass man nicht immer auf einen Monitor starren muss. Privat gibt es zwar keine gesetzliche Regelung, der eigenen Augengesundheit zu Liebe sollte man dennoch regelmäßig Pausen einlegen.

Idealerweise sollten nicht nur die Augen, sondern auch der ganze Körper gelegentlich eine Pause einlegen. Dehnungsübungen sorgen für ein waches Körpergefühl und wirken aktiv gegen Rückenschmerzen, welche auch bei guten Bürostühlen durch zu langes Sitzen auftreten können.

 

Was sind gebräuchliche Anschlüsse (Ports)?

Alte Schnittstellennormen wie Parallel und Seriell gehören mittlerweile einer aussterbenden Gattung an. Sie werden aus Gründen der Abwärtskompatibilität zwar immer noch in PCs eingebaut, jedoch immer seltener verwendet. Die parallele Schnittstelle diente früher dazu, einen Drucker an den PC anzuschließen, die serielle Schnittstelle war indessen für den Anschluss einer Maus oder eines Modems vorgesehen. Durch die Einführung des USB-standards war es möglich, Geräte ungeachtet ihrer Art an den Pc anzuschließen, ohne dass langwierige Vor- und Nachbereitungen zu treffen waren. Mittlerweile werden sowohl Drucker, Scanner aber auch Tastaturen und Mäuse via USB am PC angeschlossen.

FireWire ist ein serielles Bussystem welches sich zur Übertragung von Videos, Aufnahmen einer digitalen Videokamera und anderer multimedialer Daten eignet. Der Netzwerkstecker (RJ45) dient zur Verbindung einzelner Computer in einem Netzwerk.

 

Was sind gebräuchliche Speichermedien?

Im Gegensatz zur internen Festplatte ist die externe in ein Metall oder Kunststoff-Gehäuse verpackt um sie vor Schäden zu schützen. Die Speicherkapazitäten liegen je nach Preis und Größenmaße bei mehreren hundert Gigabyte bis hin zu einigen Terabyte. Ein Anschluss an den Computer kann mit einem USB-, SATA- oder FireWire-Kabel gewährleistet werden.

Herkömmliche CD/DVD-Laufwerke bieten die Möglichkeit Daten von CDs oder DVDs zu lesen. Oft wird aber ihre Funktionalität durch das Brennen, also Schreiben, von Daten auf Discs erweitert. Das Netzlaufwerk ist ein Datenspeicher in einem Netzwerk, welches über ein Netzwerkkabel oder WLAN mit anderen Rechnern verbunden ist. Der USB-Stick ist ein kleiner Datenspeicher mit einem USB-Stecker zur Datenübermittlung. Das Gerät ist besonders wegen seiner großen Speicherkapazität trotz der kleinen Bauform sehr beliebt. Je nach Preis stehen Modelle von 256 Megabyte bis 256 Gigabyte zur Verfügung.

 

Was sind gebräuchliche Eingabegeräte?

Neben herkömmlichen Eingabegeräten, wie Tastatur und Maus, werden auch ein Trackball und Touchpad als solches bezeichnet. Der Trackball erweitert oft die Funktionalität der Maus indem mit nur einem Finger der Zeiger am Monitor bewegt werden kann. Das Touchpad findet sich auf jedem Notebook als Mausersatz. Bewegt man den Finger darauf, bewegt sich auch der Mauscursor. Bei modernen Touchpads können auch Mehrfingergesten verwendet werden. Oft wird bei der Verwendung von zwei Fingern die Bildlaufleiste am Bildschirm verwendet. Diese Touchpads werden als Multitouch bezeichnet und ermöglichen das Arbeiten mit bis zu 4 Fingern gleichzeitig.

Will man Touchscreens nicht mit dem Finger betätigen, kann mit einem Eingabestift derselbe Effekt erzielt werden. Der altbekannte Joystick kommt besonders bei Computerspielen zum Einsatz und bietet im Gegensatz zur Tastatur eine kompakte Anordnung für alle im Spiel benötigten Funktionen.

Scanner, Digicam, Mikrofon und Webcam werden ebenfalls den Eingabegeräten zugerechnet.

 

Was sind gebräuchliche Ausgabegeräte?

Ausgabegeräte sind neben dem am häufigsten verwendeten Gerät zur Datenausgabe, dem Monitor auch ein Drucker bzw. Lautsprecher und Kopfhörer.

Eine Kombination von Ein- und Ausgabegeräte findet man beim modernen Touchscreen. Die berührungsempfindliche Bauweise kann durch Antippen mit dem Finger Befehle zur Verarbeitung aufnehmen und weiterleiten.

 

Was sind gebräuchliche Anwendungen?

Die bekanntesten Büroprogramme sind die der Office-Reihe von Microsoft. In der aktuellen Version 2010 bietet Microsoft ein Bundle bestehend aus dem Programm Word, welches für Textverarbeitung und -aufbereitung zuständig ist. Auch eine Tabellenkalkulation mit Excel ist für viele nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken - einfache mathematische Auflistungen sind damit um einiges einfacher geworden. Viele Firmen arbeiten mit Datenbankprogrammen wie Access, wobei der Umgang damit geübt sein sollte. Präsentationen werden mit dem bekannten PowerPoint erstellt. Viele Animationen und Übergänge stehen dabei zur Verfügung. Microsoft Outlook ermöglicht den praktischen Umgang mit Mails und ein Webbrowser ermöglicht das Darstellen von Webseiten aus dem Internet - wie zum Beispiel Youtube, eine Plattform für Videos von jedermann. Adobe Photoshop, die renommierte und professionelle Bildbearbeitungssoftware hilft beim Optimieren und Bearbeiten von Fotos - Expertenwissen und Zahlungskraft vorausgesetzt.

 

Was sind die PC-Hauptbestandteile?

Der Prozessor ist die Recheneinheit eines Computers. Die Abkürzung steht für Central Prozessing Unit, was so viel wie Hauptrecheneinheit bedeutet. Der Arbeitsspeicher ist im Gegensatz zu der Festplatte ein nicht-permanenter Datenspeicher. Er dient primär als Zwischenspeicher für Berechnungschritte, während die Festplatte als Speicher für Daten wie Musik, Dokumente und Filme dient. Übliche Eingabegerät sind Mikrofone, eine Maus oder eine Tastatur. Ausgabegeräte sind neben dem Display auch ein Drucker oder Lautsprecher. Diese Komponenten werden im weiteren Verlauf des Videos noch ausführlicher erklärt.

 

Was bestimmt die Geschwindigkeit eines PC?

Die Geschwindigkeit eines Computers wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Um eine hohe Performance zu erzielen, müssen die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sein. Ein hierfür wichtiger Faktor ist die CPU.

Die Central Processing Unit, auch Prozessor genannt übernimmt gewissermaßen jede Berechnung, die der Computer im Betrieb durchführen muss. Daher war die Taktfrequenz eines Prozessors lange Zeit ein wichtiges Kriterium für die Leistungsfähigkeit eines Computers. Da die Geschwindigkeit der Prozessoren heutzutage Schwindel erregende Höhen erreicht haben, liegt das Augenmerk der Poweruser auf anderen Parametern, die dazu geeignet sind, aus einem PC das Maximum an Leistung herauszuholen. Der Arbeitsspeicher, oft auch RAM (Random Access Memory) genannt, wird benötigt um laufende Programme bereitzuhalten, Berechnungsschritte bei komplexen Operationen zwischen zu speichern und vieles mehr. Folglich ist die Größe des Arbeitsspeichers ein wichtiges Kriterium für die Leistungsfähigkeit eines PCs. Wenn der vorhandene Arbeitsspeicher nicht ausreicht, werden zu speichernde Informationen auf der Festplatte ausgelagert. Das Ergebnis ist ein deutlicher Performance-Einbruch.

Um das, was der Computer berechnet, für den Anwender sichtbar zu machen, benötigt man eine Grafikkarte, die mit dem Monitor verbunden ist. Beim Kauf einer Grafikkarte ist zu überlegen wofür man sie benötigt. Anwender die nur mit Office-Programmen arbeiten, können auf teure Grafikkarten über 200 Euro verzichten. Spieler, die rasend schnelle Actionspiele mit 3D-Umgebung spielen, werden indessen ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Karten mit eigenem Grafikspeicher von 512 MB bis zu 1 GB sind hier anzuraten.

 
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