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Archiv Kurse und Workshops

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Schreiben mit OpenOffice - Writer

Schon mal versucht, heutzutage noch eine Schreibmaschine zu kaufen? Mit Sicherheit dürfte es schwierig werden. Ein Vielschreiber, der heute noch auf der Schreibmaschine seine Texte verfasst, dürfte angesichts des Komforts, den ein PC und ein Textverarbeitungsprogramm bieten, vor Neid erblassen.

Der vielfältigen Korrektur- und Gestaltungsmöglichkeiten wegen werden der PC und die Textverarbeitung dazu immer häufiger von Leuten benutzt, die vorher nicht einmal zur Schreibmaschine griffen. Immer mehr Schüler z.B. liefern ihre Hausaufgaben in Form von ausgedruckten Textdateien ab oder polieren ihre Schnellhefter mit den ideenreichsten Deckblättern und Inhaltsverzeichnissen auf.

Im folgenden Download (MS Word-Dokument) sind genau 46 Aufgaben zu bearbeiten, die Dir schrittweise die Textverarbeitung näher bringen sollen.

  1. Download: Kurs OpenOffice Writer (Grundlagen)
 

Schreiben mit Microsoft Office - Word I

Schon mal versucht, heutzutage noch eine Schreibmaschine zu kaufen? Mit Sicherheit dürfte es schwierig werden. Ein Vielschreiber, der heute noch auf der Schreibmaschine seine Texte verfasst, dürfte angesichts des Komforts, den ein PC und ein Textverarbeitungsprogramm bieten, vor Neid erblassen.

Der vielfältigen Korrektur- und Gestaltungsmöglichkeiten wegen werden der PC und die Textverarbeitung dazu immer häufiger von Leuten benutzt, die vorher nicht einmal zur Schreibmaschine griffen. Immer mehr Schüler z.B. liefern ihre Hausaufgaben in Form von ausgedruckten Textdateien ab oder polieren ihre Schnellhefter mit den ideenreichsten Deckblättern und Inhaltsverzeichnissen auf.

Im folgenden Download (MS Word-Dokument) sind genau 46 Aufgaben zu bearbeiten, die Dir schrittweise die Textverarbeitung näher bringen sollen.

  1. Download: Kurs Microsoft Office Word 2000 (Grundlagen)
  2. Download: Kurs Microsoft Office Word 2007 (Grundlagen)
 

Schreiben mit Microsoft Office - Word II

MS Word 2007 ist ein mächtiges Werkzeug zum Verfassen von beliebigem Text. Egal ob Sie einen Brief, eine Bewerbung, eine Rechnung schreiben oder eine Werbeseite für Ihr Unternehmen entwerfen möchten, Sie können mit Word praktisch alle Textgestaltungsaufgaben vornehmen.

 

Etiketten drucken mit Microsoft Office - Word

Word eignet sich bestens um Etiketten gleich welcher Art zu erstellen und auszudrucken. Dabei werden fast alle gängigen Etikettenformate angeboten und selbst wenn Sie das passende Format nicht finden, können Sie mit ein paar Einstellungen schnell Etikettenformate erstellen. Egal, ob Sie bereits mit Word 2010 oder noch mit der Version 2007 arbeiten, die Befehle unterscheiden sich nur wenig.

 

Rechnen mit OpenOffice - Calc

Schon mal mit einem Computer gearbeitet? Das wäre ganz gut und du wüsstest schon Bescheid im Umgang mit einem Computerprogramm und besonders mit WINDOWS. Du kennst schon die ENTER-Taste? Noch besser. Du kannst bereits mit der Zwischenablage arbeiten? Fast perfekt.

Wenn du jetzt jedes Mal nein sagen musstest, ist das auch nicht schlimm - wir sind ja auch noch da.

Im folgenden Download (MS Word-Dokument) sind 59 Aufgaben zu bearbeiten, die dir schrittweise die Tabellenkalkulation, also das Rechnen in einer Tabelle, näher bringen sollen.

  1. Download: Kurs OpenOffice Calc (Grundlagen)
 

Rechnen mit Microsoft Office - Excel

Schon mal mit einem Computer gearbeitet? Das wäre ganz gut und du wüsstest schon Bescheid im Umgang mit einem Computerprogramm und besonders mit WINDOWS. Du kennst schon die ENTER-Taste? Noch besser. Du kannst bereits mit der Zwischenablage arbeiten? Fast perfekt.

Wenn du jetzt jedes Mal nein sagen musstest, ist das auch nicht schlimm - wir sind ja auch noch da.

Im folgenden Download (MS Word-Dokument) sind 59 Aufgaben zu bearbeiten, die dir schrittweise die Tabellenkalkulation, also das Rechnen in einer Tabelle, näher bringen sollen.

  1. Download: Kurs Microsoft Office Excel 2000 (Grundlagen)
  2. Download: Kurs Microsoft Office Excel 2007 (Grundlagen)
 

Präsentieren mit Microsoft Office - PowerPoint

Im ersten Teil des Workshops haben wir anhand eines praktischen Beispiels mal exemplarisch einzelne Elemente einer Powerpoint-Präsentation beleuchtet. Im zweiten Teil werden wir konkreter und wenden uns einer sinnvollen Verwendungsmöglichkeit zu. Hierbei soll es nicht mehr ganz so trocken zugehen: Unsere Urlaubsfotos möchten ansprechend dargestellt werden. Zuletzt haben wir Powerpoint dazu verwendet, um unsere Urlaubsphotos in einer eleganten Diashow zu präsentieren.

 

Planen mit Microsoft Office - OneNote

Programme wie MS Word, MS Excel oder MS Powerpoint sind wohl allen Nutzern von Microsoft Office bekannt und werden auch entsprechend häufig verwendet. Eine wenig bekanntere, aber seit Office 2003 in den Office-Suiten von Microsoft enthaltene Anwendung ist OneNote. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie OneNote als digitalen Notizblock verwenden, Ereignisse planen, sowie Informationen sammeln und organisieren können.

 

Gimp für Einsteiger

GIMP, ausgeschrieben GNU Image Manipulation Program, ist ein kostenloses und freies Bildbearbeitungsprogramm unter der General Public License. Das bedeutet, Sie dürfen das Programm ohne Lizenzabgaben oder Registrierung nutzen, verändern und weitergeben. Die Software ist beinahe so mächtig wie das kostenpflichtige Pendant von Adobe und gerade deshalb sehr beliebt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die ersten Schritte bewältigen können.

 

Geld verdienen mit Blogs

Ein Weblog ist ideal um Ihre Gedanken oder kreativen Ideen zu Themen aller Art mit anderen Menschen zu teilen. Doch was nützt der informativste, witzigste oder kreativste Blog, wen ihn keiner kennt? Und wie lässt sich mit diesem Medium Geld verdienen? Diese Fragen versuchen wir in diesem Workshop zu klären. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mehr Besucher anlocken, Ihren Blog optimieren und Geld durch Werbung verdienen können. Dieser Workshop hat gleich zwei Schwerpunkte: Erstens zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Weblog bekanntmachen und zweitens erklären wir Ihnen, wie Sie durch gezielt geschaltete Werbung Geld verdienen können. Bevor es ans Eingemachte geht, erfahren Sie in den ersten beiden Punkten noch einige allgemeine Informationen zum Thema Bloggen.

 

Netbooks - praktisch oder unnötig?

Größer als ein Business Handy, kleiner als ein Laptop, das ist der neue Trend. Wer öfter unterwegs ist, möchte dabei trotzdem nicht auf den Computer verzichten, das ist nicht neu. Mit Facebook und anderen sozialen Netzwerken sind jetzt zudem weitere Argumente hinzugekommen, das Internet auch unterwegs „immer dabei zu haben“. Handys haben den Nachteil des kleinen Displays und unpraktischer Tastatur, Notebooks wiederum erweisen sich im mobilen Einsatz oft als zu groß, zu schwer und der Akku als zu schnell leer. Also muss ein Netbook her.

Als Leichtgewichte (1 – 1,5 kg) mit geringen Ausmaßen sind Netbooks der ideale Begleiter, ohne unterwegs auf ein übersichtliches Display und komfortable Tastatur verzichten zu müssen. Doch wozu dann noch ein Notebook? Weil Netbooks doch gewissen Einschränkungen unterliegen, die sich sowohl aus geschichtlichen, wirtschaftlichen als auch technischen Gründen erklären lassen.

Historische Entwicklung

Der Begriff „historisch“ ist hier wohl etwas übertrieben, denn so lange gibt es Netbooks ja noch gar nicht. Zwar hat alles bereits in den 90er Jahren begonnen, als Sony, Toshiba und Acer kleine Notebooks für unterwegs auf den Markt brachten, doch waren diese Geräte noch sehr teuer und der flächendeckende Internet-Zugang bei weitem nicht vorhanden. Eine andere Variante war der Vorstoß von Intel, einfache und billige Computer für den Unterricht in ärmeren Ländern zu etablieren, die jedoch nicht für den Verkauf bestimmt waren.

Auch der Begriff „Netbook“ an sich ist ursprünglich markenrechtlich vom Hersteller Psion geschützt, der unter diesem Namen bereits sehr früh Geräte auf den Markt brachte, die zwischen Organizer und Notebook angesiedelt waren. Letztendlich einigte man sich jedoch darauf, dass Netbook der Begriff für eine Geräteklasse sei und somit nicht in dieser Form geschützt werden kann (ähnlich wie bei Sonys „Walkman“). Übrigens war auch Microsoft von der Idee des Netbooks überzeugt, denn Bill Gates erwähnte in einer entsprechenden Keynote, dass man in Zukunft eben nicht alle Daten und Programme am Desktop-PC haben, sondern man sich mit einem einfachen und billigen Gerät in das Netzwerk einbuchen sollte, wo alle Anwendungen und Daten liegen. Mit flächendeckendem Breitband, Web 2.0 und Cloud Computing stehen wir also heute an der Schwelle zur Realisierung dieser „Vision“, was mit ein Grund ist, warum der Netbook-Markt zur Zeit so boomt.

Netbook Definition

Womit sich auch die Eckdaten eines Netbooks ergeben, die es von anderen Geräteklassen unterscheidet. Da es – wie der Name schon sagt – für das Arbeiten im Netz ausgelegt ist, gehört es nicht zu den schnellsten bzw. stärksten Rechnern, denn der „Flaschenhals“ liegt beim Datenstrom, also der Netzverbindung, besonders natürlich wenn dieses Netzwerk das Internet ist.

CPU

Die eintreffenden Daten können auch von einer weniger leistungsstarken CPU verarbeitet werden, weshalb in vielen gängigen Modellen der eigens für diesen Zweck von Intel entwickelte Atom Prozessor verbaut wird (wobei andere Hersteller wie AMD ebenfalls vertreten sind). Eine spezielle Version ist deshalb notwendig, da die CPU statt Rechenpower zwei andere Kriterien erfüllen muss: wenig Stromverbrauch und geringe Wärmeentwicklung, da Akkulaufzeit und kompakte Gerätemaße hier Vorrang haben, also keine aufwändige Kühlung möglich ist.

Speicher

Aus diesen Argumenten ergibt sich auch die Minimalbestückung mit 1 GB Arbeitsspeicher, der für die Netbook-Funktionen völlig ausreicht, sowie das Fehlen eines optischen Laufwerks (DVD), das besonders viel Strom benötigt. Schließlich sollte die durchschnittliche Laufzeit eines Netbooks mindestens 6 - 8 Stunden betragen.

Festplatten

Nach wie vor findet man in den meisten Geräten eine 160 GB Harddisk, die zwar platzmäßig durchaus ausreicht, aber hinsichtlich Stromverbrauch und Fehleranfälligkeit nicht wirklich das Optimum ist. Stattdessen empfiehlt sich in diesem Bereich selbstverständlich eine SSD (Solid State Disk), also ein eingebauter Flashspeicher (wie bei Kameras üblich), der praktisch nicht erhitzt und ebenso sparsam beim Stromverbrauch ist. Und als Nebeneffekt erhält man auch noch eine weit größere Transfergeschwindigkeit beim Schreiben und Lesen der Daten. Allerdings sind diese Speicherlösungen bei Netbooks zur Zeit noch die (teurere) Ausnahme.

Display

Bleibt noch der Bildschirm, der normalerweise mit 10 Zoll (16:9) Bilddiagonale ausgeführt ist, wobei man jedoch auch Geräte mit 8 bzw. 12 Zoll findet. Der Grafikprozessor ist üblicherweise in den Chipsatz integriert und selbstverständlich auch kein Höchstleistungswunder, aber für „normale“ Anwendungen eben ausreichend.

Netzwerk

Und außerdem besitzt ein Netbook natürlich integriertes Bluetooth, WLAN und oft UMTS (bzw. auch HSDPA), um überall Internet-tauglich zu sein. Und UMTS ist übrigens auch das Argument für die großen Provider, uns ein neues Netbook bei Vertragsabschluss wirklich sehr günstig zu überlassen.

Schnittstellen

Dafür wird bei den Anschlussmöglichkeiten ebenfalls gespart. Ein bis zwei USB-Anschlüsse sind der etwas magere Standard, ebenso ein SD-Kartenschacht (meist ergänzt mit MMC oder MS (Sony Memory Stick)). Ein Monitor wird üblicherweise über den (Slim)VGA-Ausgang angeschlossen.

Software

Aufgrund der eher mageren Leistungsdaten seitens der Hardware setzte man bisher auf Windows XP oder Linux. Das hat sich ab Windows 7 geändert, das nun häufig in der Starter-Variante vorinstalliert ist, was dank effizienterer Laufleistung auch in dieser Hardwareumgebung keine schlechte Lösung darstellt.

Und wer braucht das?

Jetzt haben wir also ein kleines, relativ schwaches Notebook, das wenig bis gar nicht aufrüstbar ist, was es auch von den stärkeren Subnotebooks mit 12“ Bildschirm unterscheidet, und was machen wir damit? Da gibt es vermutlich so viele Antworten wie Benutzer, doch prinzipiell findet sich für jeden zumindest ein sinnvolles Einsatzgebiet. Weniger aufwändige Hardware bedeutet weniger Kosten bei der Herstellung und das wird in diesem Fall tatsächlich auch an den Kunden weitergegeben. Womit wir bereits unter 300,- Euro eine gute Auswahl haben, auch wenn hier die Ausstattung meist ziemlich ident ist. Ein Netbook ist im Normallfall also billiger als ein halbwegs brauchbares Notebook und kann dennoch vielseitig angewendet werden. Videoschnitt, aufwändige Bildbearbeitung und Desktop Publishing fallen zwar aus, aber alle Netzaktivitäten sowie einfachere Büroarbeiten sind am Netbook kein Problem. Im Urlaub hat man also beispielsweise volle „Facebook“-Funktionalität, kann bequem seine Mails checken und seine Fotos auf immerhin zehn Zoll statt des Kamera-Displays betrachten. Und gerade für junge Menschen mit geringerem Einkommen ist diese Variante ebenfalls ideal, da die Anschaffung erschwinglich ist und trotzdem allen Anforderungen entspricht. In der Arbeitswelt wiederum erhält das Netbook seine Berechtigung durch die kompakten Ausmaße auf Reisen, die trotzdem ein effektives Arbeiten ermöglichen, besonders wenn man seine Daten bereits ins Internet ausgelagert hat oder sie zumindest darüber erreichbar sind (In MS Office 2010 bereits mit „Skydrive“ und „Sharepoint“ ).

Die Kaufentscheidung

Wer sich überlegt, ohnehin ein „Mobiles Internet“ anzuschaffen, sollte sich bei seinem Provider informieren, zu welchem Preis möglicherweise ein Netbook bei Vertragsabschluss inkludiert ist, da dies die günstigste Variante ist. Bei einer Neuanschaffung über den Handel empfiehlt es sich, vorab Informationen einzuholen, welcher Hersteller demnächst ein neues Modell auf den Markt bringt, da man so bei den Auslaufmodellen oft eine gute Verhandlungsbasis hat.

Letztendlich muss man sich im Vorfeld genau überlegen, wie man sein Netbook nutzen möchte. Da ein Nachrüsten schwer bis gar nicht möglich ist, können z.B. Festplatte und DVD-Laufwerk nur als externe USB-Geräte genutzt werden, was entsprechende Zusatzkosten verursacht. Hier ist ein (Sub)Notebook vermutlich die bessere Wahl. Auch Kamera und Mikrofon sollten bereits integriert sein, denn Videotelefonate gehören inzwischen nicht nur mit Skype zum Alltag, sondern dürften bald allgemein üblich sein.

Fazit

Billig in der Anschaffung, trotzdem funktional und durchaus praktisch hat das Netbook eine Nische gefunden, die eigentlich aufgrund der aktuellen Markanteile keine Nische mehr ist, sondern Massenmarkt. Betrachtet man dazu die Entwicklung des Internets, mit dem zusätzlich immer mehr Funktionen möglich werden und wo bereits unzählige Applikationen vorhanden sind, werden vor allem Standrechner in absehbarer Zeit ebenso zum Altmetall gehören wie jetzt die Röhrenmonitore. Sieht man von Anwendungen ab, die nach wie vor Rechenpower und große Darstellungsflächen benötigen, gehört die Zukunft der Kombination aus Web 2.0 und Cloud Computing sowie den billigen Client-Devices, die wir stets mit uns herumtragen, sei das nun ein Netbook, ein iPad oder wie ähnliche Produkte demnächst auch immer heißen werden.

 

Legal, illegal, nicht egal!

Es ist verlockend: Wieso zwanzig Euro für eine CD ausgeben, wenn dieselben Songs auch kostenlos online erhältlich sind? Viele Internet-Radios und Streaming-Portale bieten kostenlose Musik in rauen Mengen an. Doch hier ist Vorsicht angebracht: Die Musikindustrie hat ein verständliches Interesse, Gewinne zu erzielen. Das ist definitiv nicht möglich, wenn die Werke kostenlos erhältlich sind. Wo ist also der Haken?

Tauschbörsen

Fangen wir mit den Tauschbörsen an, denn hier lässt sich die Frage nach der Legalität am einfachsten beantworten: Hier sind Sie auf dem besten Weg, sich in die Nesseln zu setzen! Es ist auf der einen Seite nicht erlaubt, urheberrechtlich geschützte Werke anderen zugänglich zu machen und umgedreht müssen Sie davon ausgehen, dass die so erhältlichen Dateien nicht den legalen Weg auf Ihren PC finden werden. Damit sind Sie folglich selbst haftbar und müssen, wenn Sie dabei erwischt werden, die Konsequenzen tragen.

Digitale Kopien

Hören Sie bei der Arbeit am Notebook gerne Musik? Möchten Sie daher Ihre Lieblings-CDs auf den Rechner kopieren? Die gute Nachricht: Das dürfen Sie. Laut Paragraph 53 des Urheberrechtsgesetzes ist eine privat erstellte Kopie nur dann rechtswidrig, wenn sie aus offenkundig rechtswidriger Quelle stammt. Privat ist die Kopie auch nur dann, wenn sie Ihre eigenen vier Wände nicht verlässt. Mit anderen Worten: Wenn Sie fleißig CDs brennen und diese unter Ihren Arbeitskollegen verbreiten, dann haben Sie den privaten Bereich bereits verlassen und begeben sich auf dünnes Eis. Außerdem ist es Ihnen keinesfalls gestattet, einen eventuell vorhandenen Kopierschutz zu umgehen. Mit einer Ausnahme. Die „analoge Lücke“

In der deutschen Rechtsprechung ist bereits öfter der Begriff „analoge Lücke“ entstanden. Das bedeutet Folgendes: Wenn Sie die Musik von einem kopiergeschützten Tonträger ab dem Punkt aufzeichnen, wo er hörbar ist, dann haben Sie keine technischen Maßnahmen ergriffen, um einen Kopierschutz zu knacken. Mit Hilfe geeigneter Software und Geräte lassen sich die wiedergegebenen Stücke also „klassisch“ aufzeichnen – etwa wie mit einem Kassettenrecorder. Das kostet mehr Zeit, macht mehr Arbeit, ist aber wiederum legal. Welche Software dazu geeignet ist und wie Sie Musik auf diese Weise legal aus dem Internet aufzeichnen, erfahren Sie in unserem Video-Tutorial auf der Rückseite der Daten-DVD.

Streams

Im Internet werden zunehmend kostenlose Audiostreams angeboten. Dahinter verbirgt sich, dass die Musik direkt über das Internet wiedergegeben wird und dass keine Kopien auf dem lokalen Rechner gespeichert werden. In der Regel bezahlen die Anbieter solcher Angebote ihren Obolus an die Verwertungsgesellschaften – meist werden diese Portale durch Werbung gegenfinanziert. Auch hier besteht theoretisch die Möglichkeit, die oben beschriebene analoge Lücke auszunutzen, um die Lieblingssongs auf dem PC zu speichern.

Etwas schwieriger ist der Fall bei YouTube & Co. Der Nutzer verpflichtet sich bei der Anmeldung dazu, keine illegalen Inhalte online zu stellen. Dummerweise halten sich nicht alle daran. Für den Besucher ist allerdings nicht immer ersichtlich, welche Inhalte nun legal sind und welche nicht. Hier ist der Gesetzgeber nach bisheriger Rechtsprechung offenkundig auf der Seite des unbedarften Anwenders. Da dieser aus seiner Sicht nicht ermessen kann, was von den angebotenen Inhalten nun legal ist und was nicht, liegt bei illegalen Uploads der schwarze Peter eindeutig bei demjenigen, der die Daten hochgeladen hat.

Besondere Vorsicht ist bei offenkundig exotischen Angeboten angebracht. Nicht alle Streaming-Portale sind legal. Wenn solche Betreiber etwa in China ihren Server stehen haben und munter urheberrechtlich geschütztes Material öffentlich feilbieten, dann hat weder die Musikbranche noch die jeweilige Strafverfolgungsbehörde eine Chance dem Treiben Einhalt zu gebieten. Hier muss der Anwender sehr genau beachten, ob er auf ein legales Angebot gestoßen ist.

Audials & Co.

MP3-Crawler, wie Audials machen sich die legalen Netzwerke zunutze, um Musik aus dem Internet zu laden. Man könnte an dieser Stelle also sagen, dass dies zumindest noch nicht als illegal gebrandmarkt ist. Die Musikindustrie, die sonst ihre Abmahnungen regelrecht vom Flugzeug abwirft, verhält sich an dieser Stelle noch erstaunlich zurückhaltend. Zunächst gilt, dass der Anwender ruhigen Gewissens davon ausgehen darf, dass die geladene Musik aus legalen Quellen stammt und dass in der Folge der oben genannte Paragraph 53 gilt.

Grauzonen ohne Ende

Leider scheint die Politik nicht in der Lage zu sein, einmal ein wirklich verbindliches Urheberrecht zu schaffen, das auch die Erfordernisse einer weltweit vernetzten Welt abdeckt. Stattdessen wird sich von einem halbgaren Kompromiss zum nächsten gehangelt. Die genannten Paragraphen und juristischen Bausteine sind daher keinesfalls als absolute Sicherheit zu verstehen. Eine wirklich handhabbare Rechtssicherheit für den Anwender gibt es kaum – es sei denn, er geht in den CD-Laden seiner Wahl und kauft sich das neueste Album seiner Lieblingsband auf die ganz klassische Weise. Alles weitere spielt sich nach wie vor in einer Grauzone ab, die in den kommenden Jahren sicherlich noch den einen oder anderen Stolperstein bereithalten wird.

 

Der totale PC-Overkill

Die IT-Welt steckt voller faszinierender Chancen, doch sie birgt – beileibe nicht nur für Neueinsteiger – auch so manche Fallstricke. Es liegt uns fern, Ihnen den Spaß an der Beschäftigung mit ihrem Rechner verderben zu wollen. Trotzdem zeigen wir in der Folge einige Möglichkeiten, sich als PC-User in gehörige Schwierigkeiten zu begeben.

Energie-Junkies

Was den PC in den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts so richtig bekannt und erfolgreich gemacht hat, ist sein modulares Konzept. Falsche Entscheidungen bei der Bedienung von PCs zeigen nicht immer derart offensichtliche Folgen, wie auf unserem Foto (oben). Trotzdem haben Umsicht und überlegtes Handeln schon manchen User davor bewahrt, seinen Rechner in wenigen Augenblicken unbrauchbar zu machen. Im Gegensatz zu den damals klassischen Homecomputern kann man einen PC mit Steckkarten und Peripheriegeräten verschiedenster Hersteller aufrüsten. Festplattenplatz gibt es ohnehin nie genug, deshalb bauen Sie am besten vorsorglich eine zweite Harddisk in Ihr Gerät ein. Dann hilft man der Grafikleistung mit einer gut bestückten Videokarte auf die Sprünge und wenn man das richtige Gehäuse besitzt, kann auch an eine Verschönerung des PCs mit zusätzlichen Lüftern und Beleuchtungskörpern gedacht werden.Denken Sie bitte außerdem an einen kompakten Scanner, der allein über ein USB-Kabel an den Rechner angeschlossen wird. Auch viele externe Festplatten funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Treiber installieren – anschließen – fertig.

Nichts geht mehr

Plötzlich fängt Ihr PC an, sich komisch zu verhalten und funktioniert nicht mehr richtig. Was ist passiert? Ganz einfach! Jedes PC-Netzteil besitzt eine bestimmte Leistung. Die Summe der Leistungen aller Verbraucher darf nicht höher sein, als die Ausgangsleistung des Netzteils, wobei man nicht vergessen darf, dass nicht nur die angeschlossene Peripherie (ohne eigene Stromversorgung), sondern auch das Motherboard oder die CPU Leistung verbrauchen. Abhilfe schafft, wer den Umfang seiner Erweiterungspläne von Beginn an richtig einschätzt und ein entsprechend starkes Netzteil für den PC auswählt.

Ziehen Sie sich mit Ihrem Notebook wieder mal in das hauseigene Schlafgemach zurück. Das ist so richtig gemütlich, besonders an kühlen und regnerischen Tagen.

Besonderes Augenmerk sollte darauf verwendet werden, das Gerät warm in die Bettdecke einzupacken. Schließlich darf die empfindliche Elektronik keine Schrammen abbekommen. Danach starten Sie am besten ein Action- Game, das Ihren digitalen Begleiter - genauer gesagt dessen Grafikkarte und CPU - ordentlich fordert. So ein Spiel kann ganz schön hitzig ablaufen und nach einer Weile werden Sie spüren, dass Ihr Notebook immer mehr Wärme abstrahlt.

Warum ist es plötzlich so laut?

Auch den Lüfter des Notebooks könnten Sie in dieser Situation bald zunehmend laut hören. Und nach einer weiteren Weile ist schließlich Schluss. Das Notebook wird sich mit einem kurzen Klick verabschieden und seine Funktion einstellen.

Wärmestau unter den Federn

Durch die Verwendung im Bett haben Sie die bei Notebooks ohnehin kritische Wärmeabfuhrsituation weiter verschlimmert. Die meisten Geräte besitzen nur schma le Lüftungschlitze. Außerdem ist im kompakten Gehäuse wenig Platz für eine problemlose Luftzirkulation. Werden die Luftschlitze durch eine Bettdecke „verstopft“, entsteht im Geräteinneren ein Wärmestau, der zu einer Überhitzung führen kann. Im besten Fall wird nur der thermische Schutz dieser elektronischen Bauteile aktiviert und das Notebook ist nach der Abkühlung wieder verwendbar. Mit etwas Pech kann es aber auch zu einer Beschädigung von Komponenten kommen. Wer sein Notebook trotzdem im Bett einsetzen möchte, sollte dabei ein Buch als Unterlage zwischen Gerät und Decke schieben, damit die Luftzirkulation aufrecht bleibt.

Keine Virenhysterie

Leben die Hersteller von Sicherheitssoftware nicht davon, uns unsicheren Computer-Usern ständig mit irgendwelchen Horror-Geschichten Angst und Schrecken einzujagen, um dann regelmäßig ihre überteuerten Anti-Viren- und -Hacker-Tools an den Mann (oder die Frau) zu bringen? Davon abgesehen bremst Software zur EchtzeitÜberwachung den PC nachgewiesenermaßen völlig aus, wovon wiederum die Hardware- Industrie profitiert. Doch nicht mit Ihnen! Sie besuchen ohnehin (fast) nur Webseiten vertrauenswürdiger Anbieter. Auf einen Echtzeitschutz verzichten Sie aus Performancegründen. Es reicht sicher auch, einmal monatlich Ihre Festplatten mit einem Virenscanner zu überprüfen.

Wer so denkt, wird mit ziemlicher Sicherheit bald einen Virus auf seinem System vorfinden, der dem Rechner binnen kürzester Zeit den Garaus macht. Dass die Security-Branche mit Ihren Schock-Meldungen bisweilen übertreibt, um das Geschäft zu beleben, mag sicher richtig ein. Und das der PC ohne Echtzeit-Virenscanner schneller läuft, bestreitet auch niemand.

Sicherheit geht vor

Beide Einwände sind jedoch kein Grund, auf diesen ständigen virtuellen Sicherheitsgurt für den PC zu verzichten. Die Vorteile stehen in keinem Verhältnis zum erforderlichen Aufwand, um den Rechner im Fall eines Virenbefalls wieder einsatzfähig zu machen.

Gewitterstimmung

Lassen Sie sich dabei keinesfalls von irgendwelchen Angsthasen einreden, man sollte das während eines Gewitters aufgrund der Möglichkeit eines Stromausfalls besser sein lassen. Behaupten diese Menschen doch tatsächlich, mehrere Stromausfälle - und damit Systemabstürze - innerhalb eines kurzen Zeitraums könnten die Systemstabilität derart beeinträchtigen, dass der PC nicht mehr ordnungsgemäß bootet. Ganz große Pessimisten sprechen sogar von der Möglichkeit, dass einzelne Komponenten durch Überspannung im Stromnetz während des Gewitters Schaden nehmen könnten. Gegen Gefahren dieser Art werden so genannte Überspannungsfilter im Steckdosenformat verkauft, doch auch diese sind natürlich nur etwas für Angsthasen…

Die Sache mit dem Magnetismus

Falls Sie in Ihrem Wohnzimmer mit Platzproblemen zu kämpfen haben, als Tele-Worker diesen Raum aber trotzdem unbedingt brauchen, müssen Sie bloß Ihre Einrichtungsgegenstände etwas umstellen und schon lässt sich auch ein PC ohne Probleme in diesem Raum unterbringen.

Hinter oder neben einer Lautsprecherbox fällt ein PC-Gehäuse übrigens gar nicht so sehr auf. Problematisch wird es freilich, wenn die Lautsprecher ungenügend gegen magnetische Felder abgeschirmt sind und vor allem das Magnetfeld eines größeren Basslautsprechers kann eine Gefahr für die Festplatte in jedem PC darstellen.

Riskanter Lautsprechermagnet

Weil die Daten der Harddisk selbst aufgrund des elektromagnetischen Prinzips gespeichert werden, kann ein Magnetfeld diese Daten unbrauchbar machen. Auch das Bild eines in Verbindung mit dem PC verwendeten Röhrenmonitors kann übrigens durch ein Magnetfeld gestört werden.

Radikal Platz schaffen

Immer wieder das gleiche Problem! Im Internet finden Sie täglich nützliche Software, die sogleich auf dem Rechner installiert wird. Über kurz oder lang sind auch größere Festplatten hoffnungslos überfüllt.

Auf der Suche nach zu löschenden Dateien stoßen Sie schnell auf Verzeichnisse, wie etwa c:windowssystem. Noch nie haben viele User von den meisten der dort enthaltenen Dateien je etwas gehört, also können diese doch nicht so wichtig sein, oder etwa doch? Die Entfernung von Dateien, die Sie nicht selbst installiert haben oder deren Funktion Ihnen unbekannt ist, stellt generell einen sicheren Weg dar, um die Systeminstallation unbrauchbar zu machen. Von derartigen Löschaktionen sollten Sie daher besser absehen und stattdessen ein bekanntes Programm deinstallieren.

Richtig saubermachen

Und es ist auch wichtig, sich von nicht mehr benötigten Programmen zu trennen. Denn je mehr Software man installiert hat, desto langsamer wird das System. Dabei sollte man sich aber vom bloßen Entfernen fernhalten. Einfach den Ordner zu schnappen und in den Papierkorb zu transferieren, hat noch keinem Computer gut getan. Deshalb ist es wichtig, unter der Systemsteuerung den Software-Menüpunkt auszuwählen und von dort aus die nicht mehr benötigten Programme zu deinstallieren.

Geheimakte Registry

Nur so werden etwa auch die versteckten Registry-Einträge gelöscht, die maßgeblich dafür Verantwortung tragen, dass der Computer irgendwann einmal in die Knie gezwungen wird. Leider haben es viele Softwareprogramme noch immer nicht zuwege gebracht, sich lückenlos wieder deinstallieren zu lassen. Dafür gibt es dann sogenannten System- Tools, die die Registry von unbrauchbaren Einträgen befreien und das System wieder schlanker machen.

Falscher Takt

Gerade die experimentierfreudigen Spieler sehen sich überzogenen Dimensionen bei den Hardwareanforderungen gegenüber. Alle zwei Monate müsste da ein neuer Rechner her, um die aktuellsten Spiele bei höchster Detailstufe genießen zu können. Und das kann man sich in der Regel nicht leisten.

Deshalb greifen User gerne zum Übertakten Ihrer Systeme, mit dem Ziel eine höhere Leistung zu erhalten. Doch beim Betreiben von diversen Komponenten (etwa CPU, Grafikkarte usf.) außerhalb ihrer Spezifikationen erlischt nicht nur die Garantie des Herstellers, sondern es sinkt in der Regel auch die Lebenserwartung der übertakteten Bauteile. Denn durch einen höheren Takt und vor allem die erhöhte Spannung wird die Elektromigration begünstigt. Und die Verlustleistung steigt linear mit dem Takt und quadratisch mit der Spannung. Zudem stellt auch die entstehende Hitze beim Übertakten eine Gefahrenquelle dar. Vor allem bei älteren CPU-Modellen führt zu hohes Übertakten bzw. zu wenig Kühlung oder Kühlungsausfälle zu thermischen Schäden.

Heiße Software für lau

Da manche Preise für Software und Spiele ganz schön geschmalzen sind, ist der eine oder andere User dazu verleitet, die Gratis-Alternativen zu aktivieren. Insbesondere File-Sharing-Dienste wie Kazaa und Konsorten werden hier gerne herangezogen.

Doch das Herunterladen und Installieren von gecrackter Software kann Sie oft teurer zu stehen kommen als der reguläre Kaufpreis. Denn dort, wo „Spiel X“ draufsteht, muss nicht unbedingt „Spiel X“ drinnen sein. Das Herunterladen von unbekannten Files von ebensolchen Quellen gleicht einem russischen Roulette und nicht selten beklagen User nicht bloß die umsonst heruntergeladenen Gigabytes, sondern neu auftretende Computerprobleme gleich mit.

Der Faktor Zufall

Es gibt sie auch bei den Computern: Die Montags Rechner. Man kann auch einfach nur einmal Pech haben und der Computer läuft generell nicht so wie gewünscht oder er stürzt aus heiterem Himmel einfach mal ab.

Im Grunde genommen sollte letzteres für kein großes Kopfzerbrechen sorgen, wenn man... Ja, wenn man die Systemwiederherstellung aktiviert und regelmäßige Backups angelegt hat. Nur so ist gewährleistet, dass Sie Ihr System wieder in den ursprünglichen, nicht zu weit zurückliegenden Zustand versetzen. Und das ist dann nicht einmal mit größerem Arbeitsund Zeitaufwand verbunden.

Ausschalten, wenn nichts mehr hilft

Bei sogenannten „Montags-Rechnern“ empfiehlt es sich dann aber doch, den PC umzutauschen oder reparieren zu lassen. Denn nichts ist ärgerlicher als ein bockiger PC. Und wenn man schlussendlich gar keinen Bock mehr auf den Computer hat, dann muss man sich nicht unbedingt unsere Zehn PC-Vernichtungstipps zu Herzen nehmen, sondern es genügt, einfach und ganz sanft den Computer für unbestimmte Zeit herunterzufahren.

 

Kaffeetratsch im Internet

Wer mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben will, findet im Internet genügend Möglichkeiten sein soziales Netzwerk zu pflegen. Doch es muss nicht unbedingt gleich Facebook oder Twitter sein, um mit den anderen Neuigkeiten auszutauschen. Für eine kurze Frage oder eine kleine Plauderei eignen sich Instant Messenger zumindest ebenso gut, wenn nicht besser.

Seit Beginn des Internets, als in den USA noch zu militärischen Zwecken Computer miteinander vernetzt wurden, nutzte man auch die Möglichkeit der Kommunikation. Einfache Textnachrichten zu versenden, die das Gegenüber sofort beantworten konnte, war ein nützlicher Nebeneffekt dieser Verbindungen. Als die ersten Computer in den Privathaushalten auftauchten, traf man sich online in den Chaträumen der diversen IRC-Anbieter (Internet Relay Chat). Bald hatten verschiedene Gruppen, wie beispielsweise Wissenschafter, dort ihre eigenen Online-Treffpunkte, um miteinander zu diskutieren. Die größte Verbreitung im Privatbereich fand am Anfang aber zu einem guten Teil über die Spielercommunitys statt, die bei Online-Spielen ihre Strategien über das Internet miteinander absprachen (Quakenet etc.). Als dann PCs bereits in sehr vielen Haushalten zu finden waren, kamen auch die ersten Chatprogramme für jedermann, eben die Instant Messenger (IM). Bis heute hat sich bei deren Funktion in den wesentlichen Punkten wenig verändert.

Die Gemeinsamkeiten

Man lädt den Messenger-Client herunter und installiert ihn, legt einen Account mit einem Usernamen, Passwort und einer gültigen E-Mail-adresse an (die man bei manchen Anbietern wie AOL gleich dazu erhält) und dann muss man nur noch seine Freunde hinzufügen. In seiner Freundesliste (Buddylist) sieht man auch gleich, wer gerade online, beschäftigt oder offline ist. Nachrichten kann man trotzdem senden, der Empfänger erhält sie, sobald er wieder online ist. Auch kleinere Dateien lassen sich auf diesem Weg oft gleich versenden, außerdem kann man fast immer das Aussehen (Skin) des Clients personalisieren. Darüberhinaus lassen sich im Normalfall die Kontakte in Gruppen (Freunde, Mitarbeiter, …) unterteilen.

Allerdings müssen alle Kontakte den gleichen Messenger benutzen, denn so gut wie jeder IM benutzt sein eigenes Übertragungsprotokoll. Daran hat sich bis heute nichts geändert, daher ist auch das ein Hauptkriterium bei der Wahl seines Messenger. Deshalb muss man sich eventuell auch mehrere IM Clients installieren, allerdings gibt es spezielle Programme, die alle Messenger in einer Bedienoberfläche zusammenfassen.

Trotz dieser Gemeinsamkeiten haben die IMs im Laufe der Zeit natürlich diverse Modernisierungen erfahren, wie Videochat oder Facebook-Anbindung, über die jedoch nicht alle Messenger verfügen. Daher stellen wir Ihnen die wichtigsten Vertreter und ihre Funktionen hier kurz vor.

ICQ

Der erste und wohl auch am weitesten verbreitete Instant Messenger ist ICQ (I seek you).

Neben den ICQ Kontakten kann man damit dank Facebook-Anbindung auch gleich mit seinen dortigen Kontakten im Chat kommunizieren, Videochat und Multichat (mehrere Kontakte gleichzeitig) ist jedoch nur mit ICQ Kontakten möglich. Außerdem unterstützt die neue Version auch einen Nachrichtenfeed, mit dem man laufend die neuesten Postings seiner Kontakte von Facebook, Twitter etc. angezeigt bekommt. Eine Besonderheit ist auch die Funktion „ICQ2Go!“.

Damit kann man sich auf jedem Computer mit Internetzugang auf der ICQ Homepage mit seinem Account einloggen und hat dann alle Clientfunktionen, ohne diesen auf dem Rechner installieren zu müssen. Außerdem gibt es eine mobile ICQ Version für den Einsatz auf allen gängigen Handys.

Und nicht zuletzt kann man sich mit ICQ seine Mails von gmail etc. anzeigen lassen und SMS versenden und empfangen, auch das Übertragen von Dateien und die Freigabe von Bildern ist möglich. Damit ist ICQ nach wie vor einer der besten Messenger, nicht zu überladen, aber trotzdem mit vielen praktischen Funktionen. Auf der Messenger Homepage findet man zudem diverse Minigames für zwischendurch, einige sind auch beim Client dabei. (www.icq.de)

AIM (AOL Instant Messenger)

Der amerikanische Konzern AOL (America Online) setzte mit dem AIM ebenfalls bereits sehr früh auf eine eigene IM-Lösung, kaufte aber dennoch ICQ dazu (der in diesem Jahr allerdings wieder verkauft wurde).

Die aktuelle Version von AIM ergänzt den Chat noch um Newsfeeds aus diversen sozialen Netzen wie Facebook, Twitter etc., außerdem bietet sie neben Text- und Videochat auch noch einen Audiochat. Wie bei ICQ gibt es auch mobile Versionen für alle gängigen Handys, man kann sogar bei seinem Status anzeigen lassen, dass man im Moment mobil erreichbar ist. Und es gibt ebenfalls ein Webinterface (AIM Express), um die Funktionen auch auf anderen Computern nutzen zu können.

Eine Besonderheit bei AIM sind die Blast Groups. Damit lassen sich Kontakte in Gruppen zusammenfassen und anschließend werden die eigenen Postings an alle Mitglieder dieser Gruppe gesendet. Ansonsten decken sich die Funktionen mit ICQ, doch da AIM eher in den USA verbreitet ist, wird man bei uns mit ICQ eher Kontaktpartner finden. Dafür gibt es auf der Messenger-Homepage ein breites Angebot an Internet-Radiosendern. (www.aim.com)

Yahoo! Messenger

Als eine der ersten großen Suchmaschinen ist Yahoo! auch bei uns bekannt geworden, wobei das amerikanische Unternehmen seit Beginn noch einige weitere kostenlose Onlinedienste anbietet, darunter auch den eigenen Messenger. Neben den üblichen Chatfunktionen, inklusive Video- und Voicechat, bietet der IM auch Telefonie über den Client. Wie bei Skype sind Telefonate von PC zu PC gratis, alle anderen werden vom Guthaben abgebucht, mit dem man seinen Account zuvor aufladen muss.

Der Multichat (Konferenz) unterstützt sowohl Text- als auch Voicechat, außerdem kann man mit seinen Kontakten Dateien austauschen und Bilder freigeben. Bei der Einbindung sozialer Netzwerke wird hingegen gespart. Es ist lediglich auf diversen (auch eigenen) Seiten möglich eine „Pingbox“ einzubauen, über die dann im Messenger kommuniziert werden kann, das funktioniert jedoch beispielsweise nicht bei Facebook oder Twitter. Dafür bei Windows Live und auch mit Kontakten, die den Windows Live Messenger benutzen, kann direkt kommuniziert werden.

Ansonsten stehen auch wieder ein Webinterface sowie Clients für den mobilen Einsatz zur Verfügung, außerdem findet man auf der Homepage zum Client auch noch einige Plugins, die jedoch eher geringen Mehrwert haben. In Summe ist dieser Messenger daher wohl nicht unbedingt die erste Wahl. (www.yahoo.de)

Windows Live Messenger

Es wäre nicht Microsoft, wenn nicht auch die Redmonder ihren eigenen Messenger hätten. Passend zum gesamten Onlineauftritt wurde aus dem MSN (Microsoft Network) der Windows Live Messenger, der jetzt nicht nur Neuigkeiten aus dem hauseigenen Netzwerk anzeigt, sondern auch aus sozialen Netzwerken. Dazu zählen nicht nur Facebook und Myspace, sondern via Windows Live kann man sich auch mit YouTube, Flickr, Xing und einigen anderen verbinden. Neben Video- und Voicechat darf in Zukunft auch mit anderen Kontakten telefoniert werden, doch diese Funktion ist in Europa noch nicht implementiert, auch die Kosten sind nicht verfügbar. Bild- und Dateifreigaben finden ebenfalls über den eigenen Webspace bei Windows Live statt, Dateien können aber auch direkt verschickt werden. Als Besonderheit besteht auch die Möglichkeit, Webcam-Übertragungen zu starten, wobei der Nutzen hier wohl eher gering ist. Prinzipiell ist der Messenger von Microsoft durchaus gut, entfaltet seine Möglichkeiten jedoch klarerweise nur in Verbindung mit einem Windows Live Account.

Google Talk

Eine schlanke Lösung für Google Fans ist Google Talk. Es lässt sich als eigener Client downloaden oder in den Browser als Plugin installieren, wobei dann auch Videochat möglich ist. Telefonieren von PC zu PC ist auch möglich, ansonsten beschränkt sich Google Talk jedoch auf die grundlegendsten Funktionen, auch die Einbindung sozialer Netze ist nicht möglich. Als Ergänzung, wenn man einige Freunde mit Gmail-Account hat, ist der Google Messenger also vielleicht sinnvoll, aber ansonsten bietet er im direkten Vergleich eher wenig Funktionen. (www.google.com/talk)

Skype

Bei Skype steht selbstverständlich die Telefonie im Vordergrund, dennoch ist es auch ein sehr praktikabler Messenger. Es wird Text- und Video-chat unterstützt, die meisten Möglichkeiten bietet jedoch selbstverständlich das Telefonieren in alle Richtungen. SMS versteht sich da von selbst, aber man kann auch Sprachnachrichten verschicken. Als reiner Messenger muss sich Skype jedoch aufgrund fehlender Anbindung an Facebook und Co. den anderen geschlagen geben, das machen auch die kleinen Spiele nicht wett, die man dazu erhält. (www.skype.de)

Multiclients Trillian & Co

Je mehr Freunde und Bekannte man hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie unterschiedliche IM-Programme verwenden. Dafür gibt es bereits diverse Multiclients, die mehrere Messenger unterstützen. Anstatt also zwei oder drei Clients öffnen zu müssen, meldet man sich einfach bei einem an und hat alle seine IMs unter einer Oberfläche. Allerdings nimmt man damit natürlich Funktionseinschränkungen in Kauf, denn einige „Spezialitäten“ – wie beispielsweise Multichat - der einzelnen Clients werden dabei nicht unterstützt. Die wichtigsten Funktionen sind aber auch hier verfügbar, manchmal auch viel mehr.

Der bekannteste Multiclient ist wohl Trillian (www.trillian.im). Er unterstützt so gut wie alle gängigen IM-Clients, sogar Skype und der Facebook Chat können verwendet werden. Besonders praktisch ist dabei, dass auch viele spezielle Features der einzelnen Messenger zugänglich sind. So kann man Skype Kontakte anrufen oder Videochats mit jenen starten, deren Client das unterstützt. Auch Mailversand oder Dateiübertragung ist mit Trillian kein Problem, zusätzlich lassen sich auch noch Widgets mit weiteren Funktionen installieren. Insgesamt ist das Programm zur Verwendung mehrerer IM Accounts also auf jeden Fall zu empfehlen. Zwei weitere interessante Multiclients sind Miranda (www.miranda-im.org) und Pidgin (www.pidgin.im). Beide basieren auf Linux und sind in der Grundausstattung schlanke Multiclients, die ebenfalls viele Übertragungsprotokolle unterstützen. Das Besondere ist, dass sie eben Open Source Programme sind und es daher bereits viele Plugins gibt, die je nach Bedarf die Funktionen sinnvoll erweitern. Das reicht von Videochat bis zur Skype-Unterstützung, auch die Einbindung sozialer Netze ist so möglich. Da das Sortiment hier ständig erweitert wird, empfiehlt es sich also, sich auf der jeweiligen Homepage über die verfügbaren Plugins zu informieren.

Für den mobilen Einsatz gibt es selbstverständlich auch diverse Multiclients. So unterstützt Trillian alle Handyplattformen, aber es gibt diverse weitere. Als Alternative zu SMS und bei einer kostengünstigen Internetanbindung kann man damit also auch am Handy bei seinen Freunden auf dem Laufenden bleiben.

Fazit:

Die neue Generation der Instant Messenger ist in Summe am aktuellen Stand der Technik und macht dabei die Kommunikation über das Internet einfach und effizient. Ob als SMS Ersatz oder für eine Video-konferenz, IM bietet inzwischen eine Vielzahl an Optionen, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, ob daheim, im Büro oder unterwegs.

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Falls Sie im Büro keinen IM installieren können, ist das Chatten über einen Umweg möglich. Einfach einen Google Mailaccount anlegen und sofort hat man Zugriff auf die Online-Funktion „Texte & Tabellen“. Erstellt man dort ein neues Dokument, kann man einfach andere Kontakte zum Bearbeiten einladen, wobei hier ebenfalls eine Chatfunktion zu finden ist. Nicht sehr bequem, aber immerhin möglich.

 
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